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    Zuletzt aktualisiert: 10.10.2009 um 23:19 UhrKommentare

    Die Gedanken landen später

    Kaiserwetter bot sich den Teilnehmern der Balloncup-Woche in Hofkirchen. Wir begleiteten sie am letzten Wettbewerbstag. Eine Luft- und Lustfahrt.

    In schwindelerregenden Höhen bietet sich den Teilnehmern des Balloncups eine atemberaubende Sicht über die Region

    Foto © WeitzerIn schwindelerregenden Höhen bietet sich den Teilnehmern des Balloncups eine atemberaubende Sicht über die Region

    Da plustert sich einer ganz schön auf. Hitze und Lärm produziert er obendrein. Aber der dickbauchige Ballon darf das, denn er er wird uns sogleich in luftige Höhen entführen. In Hofkirchen fiebern auf der Wiese hinter dem Ballonhotel Thaller Teams aus Deutschland und Österreich dem Start entgegen. Auch der "Himmelvater" Johann Almer, Präsident des Pucher Ballonclubs, ist vor Ort und stattet den Teilnehmern des OMV-Balloncups einen kurzen Besuch ab. Während uns die ersten Sonnenstrahlen an der Nase kitzeln, laden Alfred und Edda Eitel ihren "Aspirin-Ballon" vom Anhänger und präparieren ihn für den Start. Mittels eines Ventilators wird Luft in dessen Hülle geblasen. Daneben schließt Edda Eitel die Gasflaschen schnell an die Brenner an. Schließlich muss dem Ballon ordentlich eingeheizt werden, damit er starten kann. "Mit dem Campinggas könnte man auch Würstl grillen", lacht die attraktive Frau.

    "Zick-Zack-Fahrt"

    Hurtig in den Korb geklettert, entschweben wir auch schon in die Lüfte. Bei günstigem Wind geht es immer weiter nach oben, bis der Ballon plötzlich stillzustehen scheint. "Es ist eine Zick-Zack-Fahrt. Damit man schneller wird, muss man einmal noch oben, dann wieder nach unten", erklärt Alfred Eitel. In mehr als eintausend Metern über dem Boden bietet sich uns in der klaren Herbstluft eine atemberaubende Sicht: Pöllau, Kaindorf, die Hartberger Ringwarte - am Horizont erspähen wir sogar die Windräder auf der Rattener Alm.

    Dennoch ist die Luftfahrt keine reine Lustfahrt. Bei der so genannten "Fuchsjagd" gilt es auch eine gefinkelte Aufgabe zu bewältigen. Hiebei müssen die Teams ein am Boden ausgelegtes Ziel anfahren und einen Marker, einen kleinen Sandsack, möglichst in der Nähe abwerfen. Und schon erspähen wir auch das rote Kreuz, direkt neben der Kirche von St. Stefan. "Der Wettkampf steht nicht im Vordergrund. Es geht auch nicht um den Sieg, sondern vielmehr um das Erlebnis. Deshalb werden wir heute das Ziel auch nicht so genau anvisieren. Bei dem schönen Wetter fahren wir lieber weiter in Richtung Hartberg", genießt auch Pilot Alfred Eitel das herrliche Wetter.

    Beide Beine am Boden

    Seit 20 Jahren ist der Doktor der Chemie begeisterter Ballonfahrer. Gemeinsam mit seiner Frau hob er schon in ganz Europa ab, so etwa in Deutschland, Frankreich, Italien und sogar auf Mallorca. Mittlerweile haben wir die Grenze zum Burgenland passsiert. Hier wird es Zeit, die Landeleine zu ziehen. Der Ballon sinkt nach unten und bald stehen wir wieder mit beiden Beinen am Boden. Die Gedanken schweben noch in anderen Sphären. Als die Heißluftkugel in sich zusammenfällt, landen auch sie.

    ALEXANDRA WEITZER

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