Ein Treffen der Legenden
In Tieschen findet am heutigen Feiertag zum dritten Mal das "Waffenrad-Treffen" statt. Nach der gemeinsamen Ausfahrt steigt ein großes Fest.

Foto © Foto: Kulturinitiative Tieschen
Fünf Jahre war Pause - aber heute klappern in Tieschen wieder die alten Waffenräder. Zum dritten Mal findet am heutigen Christi Himmelfahrts-Tag das "Woffnradltreffen" statt. Ins Leben gerufen wurde das lustige Fest von Gerhard Legenstein und Alfred Tschiggerl. Organisiert wird es von der Kulturinitiative Tieschen unter Obfrau Barbara Stoff. Das Treffen der historisch gewandeten Radler mit ihren alten Drahteseln ist mittlerweile längst legendär. Mehr als 50 Radler kamen zuletzt nach Tieschen, sogar Niederösterreicher waren mit von der Partie.
80 Radler erhofft. Diesmal erhoffen sich Barbara Stoff und ihre Mitstreiter gar 80 Radler, darunter auch zahlreiche Kinder. Aber was macht nun den Reiz des schwarzen, ungelenken und wenig komfortablen Fahrrades der Marke Puch aus? "Dieses Rad ist fast verschwunden. Wenn, dann sieht man nur noch alte Leute damit fahren", weiß Barbara Stoff. In Tieschen ist dies anders, alle Altersgruppen werden an der Ausfahrt teilnehmen.
Eigentlicher Höhepunkt. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Marktplatz, eine Stunde später wird gemeinsam zum Steinbruch Jörgen geradelt. Im Ort wartet dann der eigentliche Höhepunkt des Treffens - die Kür: Zunächst müssen die Teilnehmer den Kirchenriegel bewältigen. Sie fahren dort bergab, in den Serpentinen warten Jurymitglieder, die Kleidung, Zustand des Rades und den Gesamteindruck bewerten. Danach steht noch ein Geschicklichkeits-Parcours auf dem Programm. Während der Fahrt müssen Eier auf Löffeln balanciert und Fahrradschläuche über Holzpflöcke geworfen werden.
Bodenständige Schmankerln. Auf dem Kirchplatz werden schließlich bodenständige Schmankerln für alle, Teilnehmer und Zuschauer, serviert









