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    Zuletzt aktualisiert: 30.09.2008 um 10:25 UhrKommentare

    Der Apfelpreis ist im Keller

    Bis vor ein paar Monaten bekamen die steirischen Bauern für ein Kilo Pressäpfel noch 20 Cent, heute oft nur noch fünf Cent. Da rentiert sich die Ernte fast nicht.

    Foto © AP

    Buchstäblich in den sauren Apfel beißen müssen derzeit alle Äpfelbauern und Besitzer der Tausenden Streuobstwiesen in der Steiermark. Pro Kilogramm Pressobst, das sie an Lagerhäuser oder Verarbeiter abliefern, bekommen sie nur noch zwischen vier und sieben Cent. Zum Vergleich, im Vorjahr waren es noch bis zu 20 Cent.

    Wenig. "Beim jetzigen Preis, da zahlt man das bare Geld drauf, wenn man fürs Aufklauben noch jemanden zahlen muss", erklärt Markus Holzmann, ein junger Obstbauer aus Floing. Ein Preisbeispiel: Eine Person kann pro Tag bis zu 1000 Kilo Pressobst aufsammeln, dafür würde man jetzt oft nur 50 Euro bekommen. Zieht man die Transportkosten ab, schaut noch weniger heraus. Laut Lorenz Spielhofer, Obmann der Erwerbsobstbauern, sei daher so mancher schon für Lieferstreiks eingetreten. "Da sind wir dagegen." Man habe auch bei der Milch gesehen, dass dies nicht viel bringt.

    Verarbeiten. Doch viele versuchen es über andere Wege: Statt das Pressobst zum Spottpreis abzuliefern, wird zum Beispiel Holzmann den Großteil selbst verarbeiten - und daraus Apfelsaft, Most und Schnaps herstellen. Viele Bauern und auch Hausbesitzer, die jährlich das Obst ihrer alten Äpfel- und Birnbäume ernten, werden es wohl auch so machen.

    Billig-Importe. Ulrich Gößl, Chef des Obstlagerhauses Puch, glaubt ebenso, dass heuer viele kein Pressobst abliefern werden, "außer, die Verwandten helfen um,Gottes Lohn' bei der Ernte mit". Wie aber kam es zum Preisverfall? "Viele sitzen noch auf der teuren Ware vom Vorjahr", sagt Gößl, "und aus China kommen große Mengen an billigem Saftkonzentrat." Auch aus Osteuropa sei heuer mit großen Mengen an Billigware zu rechnen. Immerhin: Bei Frischobst, also Äpfeln, die in den Supermarkt-Regalen landen, sei der Preis noch nicht verfallen. Hier kommt es stark darauf an, wie viel Ware aus den Ostländern auf den hiesigen Markt drängt.

    ULRICH DUNST

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