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    Zuletzt aktualisiert: 20.03.2012 um 05:00 UhrKommentare

    Der Spitalsbaumeister

    Rudolf Waltersdorfer (64) koordiniert seit den 1980ern große Spitalsbauprojekte. Im Ruhe-Stand rufen Berge, Modellbau und Fachhochschule.

    Spitalsbaustellen sind sein Revier: Rudolf Waltersdorfer (64) von der Krankenanstaltengesellschaft

    Foto © EderSpitalsbaustellen sind sein Revier: Rudolf Waltersdorfer (64) von der Krankenanstaltengesellschaft

    Von Bad Aussee bis Bad Radkersburg: keine größere steirische Spitalsbaustelle der vergangenen Jahrzehnte, wo Rudolf Waltersdorfer nicht im Hintergrund die Fäden gezogen hätte. Mit April geht er in Pension - um seiner Leidenschaft, dem Bergwandern, zu frönen, um Modellflieger zu bauen, zu segeln, Zeitgeschichtestudien voranzutreiben und an der Fachhochschule Projektmanagement zu lehren. Ein Unruhestand, wie er im Buche steht. Aber der 64-Jährige weiß eben, wie man viele Dinge unter einen Hut bringt. Als Sohn einer Lehrerfamilie mit sieben Kindern "habe ich Interessensausgleich mit der Muttermilch aufgesogen", schmunzelt der gebürtige Pischelsdorfer.

    Nach Matura (Oeversee) und Studium (TU Graz) wurde er für die Landesbaudirektion angeworben und wechselte bei der Gründung der Spitalsgesellschaft in die Kages. "Seit 1986 werden im Schnitt 80 Millionen Euro pro Jahr in die Standorte investiert", schildert der Bauingenieur die Relationen. Meisterstück: "Das LKH 2000 mit einem Volumen von 720 Millionen Euro. Ein Projekt wie das Wiener AKH, aber mit einem Drittel des Geldes." Da kam es vor, dass ein eifriger Installateur plötzlich im Operationssaal stand. Oder Wünschelrutengeher im Leechwald nach Quellen suchten, um Wasserprobleme zu vermeiden. Ein 1,5 Kilometer langes Tunnelnetz bei laufendem Spitalsbetrieb zu errichten vergisst der Ingenieur ebenso wenig. Auch "die Sparpakete waren ein Problem", gibt Waltersdorfer zu. Dass am Ende die Interessenten gebündelt und die Projekte realisiert werden konnten, war, so Kollegen, häufig Waltersdorfers Verdienst. Der hingegen betrachtet den Baukulturschwerpunkt ("Heilende Architektur") als nennenswert.

    Zum Ausgleich geht er mit Gattin Johanna "bei jedem Wetter einmal die Woche auf den Schöckl. Das ist unser Fitnessstudio." In der Pension wird der leidenschaftliche Bergwanderer natürlich häufiger losziehen. Dabei: ein Buch über Zweitausender-Gipfel. 840 an der Zahl.

    THOMAS ROSSACHER

    Zur Person

    Rudolf Waltersdorfer leitet das Technische Dienstleistungszentrum der Kages und managt dort die Spitalsbaustellen.

    Der Bauingenieur (Jahrgang 1948) aus Pischelsdorf ist verheiratet und hat einen Sohn.

    Hobbys: Bergwandern, Segeln, Modellbau, Zeitgeschichte.

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