Oststeirer verpasste Podest knapp
Vergangene Woche fand in Frankreich das größte Ballonfahrer-Treffen Europas statt. Der Pischelsdorfer Hans Pravda reiste als Titelverteidiger an. Schlussendlich konnte er sich den vierten Platz sichern.

Foto © Reuters/Sujet
Beim größten Ballonfahrer-Treffen Europas am ehemaligen US-Luftwaffenstützpunkt Chambley Airbase im Nordosten Frankreichs trafen sich in der vergangenen Woche 800 Piloten aus 46 Nationen. Darunter auch der Pischelsdorfer Hans Pravda mit seinem Team "Wings of Freedom". Nach zehn Fahrten und insgesamt 13 Aufgaben, die es zu bewältigen galt, sicherte er sich schließlich den vierten Platz.
Weil Pravda sich beim letzten Treffen vor zwei Jahren den Sieg geholt hatte, ging er diesmal als Titelverteidiger an den Start. Mit dem vierten Platz ist er dennoch zufrieden: "Wir haben gewusst, dass es nicht einfach wird." Wollte er anfangs gar nicht am Bewerb teilnehmen, hat ihn schlussendlich doch der Ehrgeiz gepackt. Und beinahe hätte es wieder für einen Stockerlplatz gereicht. Lag er doch nach acht Fahrten auf Platz zwei. "Zum Schluss habe ich ein paar leichte Fehler gemacht", weiß der Ballonfahrer, wo er Punkte liegen ließ.
Noch bevor die Ballonfahrer zu den entscheidenden Wettfahrten in die Lüfte abhoben, nahmen sie an einem Weltrekordversuch, der auch gelungen ist, teil. In zwei Reihen stellten sich 327 Heißluftballone auf. Das Ziel: Alle müssen gleichzeitig stehen. Erst danach durften sie, einer nach dem anderen, starten. "Dieser Rekord wird vermutlich nur zwei Jahre halten. Beim nächsten Treffen starten wir einen neuen Versuch", verrät Pravda.
Denn auch in zwei Jahren möchte der Oststeirer wieder um die besten Plätze beim größten Ballonfahrer-Treffen Europas mitmischen. Davor stehen aber einige andere Bewerbe am Programm. Beispielsweise die Internationale Montgolfiade Anfang September in Warstein. Dort wird Pravda mit 200 Mitstreitern in die Lüfte abheben.
Features
Ballonfahrertreffen
Das größte Ballonmeeting Europas findet alle zwei Jahre ca. 20 Kilometer von Metz entfernt statt und wurde heuer zum elften Mal ausgetragen.
103 der 800 Piloten nahmen an den Wettbewerbsfahrten teil.
Hinter Polen, Deutschland und Schweden sicherte sich Hans Pravda den vierten Platz.








