Nach EU-Studie

Projekte für die Gesundheit der Jugend

Das Gesundheitsprojekt „Xund und Du“ kommt in die Oststeiermark.

Die Projekte werden in einer großen Jugendkonferenz präsentiert © KK
 

Im Jahr 2012 entstand eine europaweite Studie, in der die Gesundheitskompetenz von Jugendlichen untersucht wurde. Österreich lag dabei an der letzten Stelle und die Steiermark war wiederum Letzter der neun Bundesländer. Grund genug, entgegenzusteuern. Also wurde vom LOGO Jugendmanagement und „beteiligung.st“ das Projekt „Xund und Du“ ins Leben gerufen.

„Es geht darum, dass Jugendliche von 12 bis 18 Jahren ihre Gesundheitskompetenz steigern. Also Informationen finden, verstehen, beurteilen und letztlich für sich verwenden können“, erläutert Johannes Heher von LOGO. Im Vorjahr wurde in der Obersteiermark begonnen (60 Projekte wurden eingereicht, mehr als 2000 Jugendliche waren dabei), jetzt wird das Programm auch in der gesamten Oststeiermark durchgeführt.

Zielgruppe sind Schulen, Jugendeinrichtungen, Vereine oder auch soziale Wohngemeinschaften, die jetzt Projekte einreichen können. Unter allen Einsendungen werden 7000 Euro verteilt, jedes Projekt erhält maximal 300 Euro. „In der Obersteiermark waren sehr viele Bewegungsprojekte dabei, eine Schule hat gemeinsam mit ihren Schülern ein Kochbuch gestaltet und der dritte Punkt ist die Förderung der psychischen Gesundheit“, umreißt Heher die Inhalte.

Xund und Du

Einrichtungen aus der Oststeiermark (Bezirke Hartberg-Fürstenfeld und Weiz) sowie auch jene der Südoststeiermark und Südweststeiermark können ab sofort bis Ende Mai Projekte einreichen. Die Einreicher erhalten dann Bescheid, ob ihr Projekt unterstützt wird und können ihre Aktivität starten.
Alle näheren Infos auf der Website www.xundundu.st.

Ende Juni oder Anfang Juli wird es eine große Gesundheitskonferenz als Schlussveranstaltung geben, dazu werden alle Schulen eingeladen. Der Ort steht noch nicht fest. „Es ist ein richtiger Marktplatz der Gesundheit, bei dem auch viel Aktivität angeboten wird“, sagt Heher.
In weiterer Folge werden ein regionales Netzwerk für das Thema Jugendgesundheit und ein Jugendredaktionsteam installiert, das das Projekt begleitet und altersgerecht umsetzt.

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