Werben um Jugendliche
Kurse für Lehre mit Matura bei genügend Anmeldungen im Almenland.

Foto © PATZ Gerhard Feldgrill, Alfred Pierer, Inge Reisinger, Karin Farnleitner, Thomas Reisinger (von links)
Auch im Almenland droht ein Mangel an Facharbeitern. Wie überall fehlen durch die geburtenschwachen Jahrgänge Jugendliche, die eine Lehre absolvieren wollen.
Ein Schritt, um die Lehre attraktiver zu machen, ist, in Passail Module für Deutsch, Mathematik und Englisch sowie dem Fachbereich anzubieten, um so zur Matura zu kommen. Die Almenlandwirtschaft hat sich dabei um ein Arbeitszeitmodell bemüht, das in Kooperation mit dem Wirtschaftsförderungsinstitut "WIFI" durchgeführt wird.
"Arbeitszeitmodell" heißt, der Lehrling wird jeden Freitag vom Arbeitgeber freigestellt, um tagsüber die Kurse zu besuchen. Der Arbeitszeitentfall wird dem Betrieb vom Bund abgegolten. Stattfinden sollen die Kurse in der Hauptschule Passail.
Einen Haken hat der Plan: Mindestens 18 Teilnehmer sind nötig, um starten zu können. Auch Erwachsene und ausgebildete Fachkräfte können an den Kursen teilnehmen, allerdings fallen für diese Kosten in der Höhe von 1050 Euro pro Modul an.
Die "Almenlandwirtschaft" ist ein Verband von 73 Betrieben aus den Gemeinden Arzberg, Breitenau, Fladnitz, Gasen, Hohenau, Koglhof, Naintsch, Pernegg, St. Kathrein am Offenegg, Pernegg, Tyrnau, und Tulwitz.
Ziel ist, die Lehre attraktiver zu machen. "Lehre und Matura" ist aber nur ein Weg. So sollen beispielsweise in Zukunft Volksschüler Betriebe besuchen können, bei Aktionstagen mit Spiel und Spaß treffen Schüler auf Lehrlinge und Ausbildner. Dazu soll es einen "Tag der offenen Tür" mehrerer Betriebe geben.
Schon jetzt gibt es die "Almenland-Lehrlingsqualifikation": Lehrlinge können an sechs Modulen zur Persönlichkeitsbildung teilnehmen.
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FAKTEN
So sich genügend Teilnehmer finden, werden ab Herbst im Almenland Kurse für Lehre mit Matura stattfinden.
Infoabend: 21. Juni, 19 Uhr, Kultursaal Passail.








