Anger: Ein halber Co-Trainer und wenig Kaderveränderungen
Andreas Schwarz kümmert sich künftig um Floing und hilft in Anger nur noch aus.
FUSSBALL. Auch in Anger regiert der Sparstift. "Wir wollen einfach keine Schulden machen und deswegen wird es auch keine großen Veränderungen im Kader geben." Das sind die Worte von Trainer Michael Heil, der die Leistungen seiner Mannschaft in der vergangenen Saison noch immer nicht ganz begreift. "Es war eine sensationelle Spielzeit. Ich bin stolz. Darauf kann man aufbauen." Letztlich rangierte die Heil-Elf auf Platz sechs.
Trotzdem gibt es einen Zu- sowie Abgang. Zu den Oststeirern stößt Balthasar Berger aus Naintsch, verabschiedet hat sich Thomas Tanzer, der sich aufgrund seines Studiums eine Auszeit gönnt. Mehr wird es dann auch nicht sein, was Transfers betrifft. "Natürlich wäre es toll, punktuell zu verstärken. Doch es geht nicht. Das muss ich akzeptieren und wir werden das auch schaffen." Außerdem gehe es dem Trainer um Qualität und nicht um Quantität. Eine weitere Neuverpflichtung gibt es nur dann, wenn "sich ein Schnäppchen auftut".
Mit einer anderen Neuerung kann Heil noch aufwarten: "Ich hab' nur mehr einen 50-Prozent-Co-Trainer." Was lustig klingt, wurde Realität. Andreas Schwarz, der bist jetzt Heils "Co" war, coacht Floing nun Vollzeit. Das kommt daher, dass es die Spielvereinigung AngerII/Floing ab der nächsten Saison nicht mehr gibt. "Der Andi springt in Anger nur mehr dann ein, wenn ich verhindert bin", erklärt Heil. "Jetzt muss ich natürlich das Training ein wenig anders gestalten." MARTIN MANDL









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