Echt, urig und steirisch
Mit altsteirischer Musik tritt die "Bloata Musi" beim Bauerngartl auf.

Foto © PrivatIn altsteirischer Tracht: die "Bloata Musi" aus dem Almenland
Wir bloaten einfach mit den Leuten", sagt Hannes Wumbauer, Posaunist, Bassist und Sänger bei der "Bloata Musi". Bloaten? "Das ist ein altsteirischer Begriff und bedeutet so viel wie begleiten", erklärt Wumbauer. Und der Name ist Programm: Nicht auf einer Bühne fernab der Leute mit verstärkten Instrumenten möchten die Sechs musizieren, sondern "mitten unter die Leit".
"Wir spielen ohne Anlage - also unplugged - und gehen auch immer zu den Leuten hin", so Wumbauer weiter. Denn immer öfters wird nach Musik gefragt, bei der man sich noch angenehm unterhalten kann.
Der Startschuss für die "Bloata Musi" war das Teichalmtreffen vor 14 Jahren: "Wir sind zufällig zusammengestanden und nach ein paar Gläschen Wein haben wir uns gedacht, wir könnten ja etwas gemeinsam machen. Dann haben wir es probiert und es hat gar nicht so schlecht funktioniert", erinnert sich Wumbauer. Einen Wechsel in der Besetzung gab es zwar noch, aber seit zwölf Jahren treten Werner Flicker (Klarinette), Walter Loitold (Flügelhorn, Trompete), Mario Knoll (Gitarre, Gesang), Hans Gangl (Harmonika) und die Brüder Hannes und Sepp Wumbauer (Tuba) auf.
Das musikalische Repertoire reicht von einem Schwerpunkt auf "ursteirische Klänge à la Steirische Blås" bis hin zu Unterhaltungsmusik. Meistens kann man die sechs Musikanten bei Hochzeiten, Frühschoppen oder anderen Feierlichkeiten hören.
Wer Lust bekommen hat, die in altsteirischer Tracht mit Lederhosen, Gilet, Hut, hohen Stiefeln und weißen Unterziehhosen auftretenden Musikanten live zu erleben, kann das morgen ab 11 Uhr beim Angerer Bauerngartl. Das nächste Mal tritt die "Bloata Musi" am 3. Juni im Schloss Stadl in Mitterdorf/Raab im Rahmen eines Konzertabends auf.








