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Kaum noch Hoffnung nach Selbstmordversuch
Nach Selbstmordversuch in der Polizeiinspektion Gleisdorf: Auch Lebensgefährtin ins LKH eingeliefert.
Das Projektil war durch die rechte Schläfe ins Gehirn eingedrungen, hatte eine massive Verletzung hervorgerufen. Für den 40-jährigen Grazer, der am Dienstag mit seinem spektakulären Selbstmordversuch in der Polizeiinspektion Gleisdorf für Schlagzeilen gesorgt hatte, gibt es kaum noch Überlebenschancen.
Verletzung. Im LKH Graz, wohin der Mann geflogen wurde, zweifelt man an seinem Aufkommen. "Ein Gutteil des Großhirns ist zerstört, es wird sich zeigen, ob er diese Verletzung überleben kann, so einer der diensthabenden Ärzte am Mittwoch. Was derart tragisch endet, hatte am Dienstag mit einer routinemäßigen Amtshandlung begonnen. "Ganz normal - ruhig, gefasst, nur etwas schläfrig" sei der Mann gewesen, als ihn die Beamten in Ludersdorf an der Weiterfahrt hinderten und seine Daten aufnahmen. Wie berichtet war der arbeitslose Grazer alkoholisiert und ohne Führerschein - er hat ihn nie gemacht - mit seinem roten Alfa in eine Kontrolle geraten. Auch als ihn die Tochter der Lebensgefährtin abholte, sei er ruhig mitgekommen.
Wachzimmer. "Drei Stunden später war dann alles anders", so ein Polizist. Plötzlich sei der noch immer betrunkene Mann vor ihnen im Wachzimmer gestanden, habe eine Pistole gezogen und damit wild vor ihnen herumgefuchtelt. Sie glaubten schon, dass der amtsbekannte Mann jetzt auf sie schießen würde. Woher die Pistole stammt, muss noch ermittelt werden. Seine Lebensgefährtin konnte nicht befragt werden. Sie musste mit einem Schock ebenfalls ins Spital eingeliefert werden.




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