Herrenlose Hunde sorgten im Raum Gleisdorf für Angst
Herrenlose Rottweiler neben der Schule, wilde Hunde, die aus der Einfahrt stürmen: Im Raum Gleisdorf sorgten Hunde jüngst für Aufruhr.

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Ununterbrochen habe kürzlich in der Polizeiinspektion Gleisdorf das Telefon geläutet: In Flöcking streunten zwei Rottweiler in der Nähe von Kindergarten und Volksschule umher. "Wir haben Schule und Kindergarten sofort gewarnt, den Besitzer aber nicht schnell ausfindig machen können", sagt Alfred Tieber von der Polizei Gleisdorf.
Also forderten die Beamten eine Diensthundestreife an, die die Hunde einfing. "Sogar der Schulbusfahrer war so nett und hat auch die Kinder mit dem Bus nach Hause gebracht, die sonst nicht mitfahren. Denn so harmlos war das Ganze nicht", sagt er.
Das war aber nicht der einzige Vorfall mit Hunden in dieser Gegend: Als eine Leserin mit zwei weiteren Personen, einem Baby und einem - angeleinten - Hund vor Kurzem im Raum Labuch spazieren ging, seien plötzlich zwei Hunde auf sie zugestürmt.
Kein Gartentor
Die Hunde hätten sich auf ihren Hund gestürzt, bis sie offenbar zurückgepfiffen wurden - von den Besitzern sei aber keine Spur gewesen. Genauso wenig von einem Gartentor, das die Hunde hätte abhalten können. Genau das ärgert die Frau: "Wenn man gefährliche Hunde hat, muss man einen ordentlichen Zaun und ein Gartentor haben", sagt sie. Anrainer, die diesen Vorfall beobachtet haben, hätten ihr erzählt, dass so etwas mit diesen Hunden schon öfters vorgekommen sei. Also meldete sie das der Polizei. "Muss denn immer etwas passieren, bevor etwas geschieht?", fragt sie.
In einem Gespräch mit der Polizei habe sich der Besitzer einsichtig gezeigt, also habe man von einer Anzeige abgesehen, sagt Tieber. Abgesehen von einer Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft und Notmaßnahmen wie dem Einfangen der Hunde in Flöcking könne die Polizei in solchen Fällen aber nichts machen. Tieber: "Alles Weitere liegt bei der BH." SONJA BERGER









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