Die Bohne grüßt die Gäste
Zwei drei Meter hohe Käferbohnen-Skulpturen kommen in St. Ruprecht.
Diesmal war die Beschlussfähigkeit gegeben. Nachdem der St. Ruprechter Gemeinderat seine Sitzung vor einer Woche kurzfristig abblasen musste, weil zu wenig Gemeinderäte gekommen waren, waren beim zweiten Versuch immerhin elf von 15 Räten anwesend. "Heute hätten wir aber auch mit weniger als zwei Drittel abstimmen können", erklärte Bürgermeister Herbert Pregartner. Kurz darauf läutete er die Sitzung ein. Ganz recht, in Ruprecht gibt es eine Ordnungsglocke, falls es einmal zu bunt zugehen sollte.
Der Ortschef begann mit etwas Positivem. Demnächst wird mit dem Bau des neuen St. Ruprechter "Willkommenslogos" begonnen. Zwei drei Meter hohe Edelstahlskulpturen, die eine Käferbohne abbilden, werden sowohl an der Nord- als auch an der Südeinfahrt positioniert. Während der Platz dafür im Norden zum Ortsgebiet gehört, warte man für die Südeinfahrt noch auf eine Bewilligung der Bezirkshauptmannschaft Weiz.
Achtung, Baustelle
Kritik von den Grünen gab es hinsichtlich der Verkehrsbelastung während einer Baustelle ab Ende Mai. Ab 29. Mai werden zwei Brücken auf der B 64 saniert werden. Von Weiz Richtung Gleisdorf werden Pkw über das St. Ruprechter Ortsgebiet umgeleitet. Von Gleisdorf kommend fahren Pkw einspurig auf der B 64. Der Schwerverkehr muss großräumig über Ilztal und Etzersdorf ausweichen.
13 Wochen lang werden die Umbauten dauern. "Die Sanierung ist sehr wichtig", sagte Pregartner zur Kritik der Opposition. "Eine andere Umleitung ist leider nicht möglich, auch wenn wir wissen, dass es kritisch wird." Die Anrainer würden aber ohnehin Schleichwege kennen.
Einstimmig beschlossen wurde eine Flächenumwidmung. Das Computerfachgeschäft Drexler, derzeit in Weiz ansässig, siedelt nach St. Ruprecht um auf das Gelände neben der Firma "Fruit Security".








