Vandalenakte in Hofstätten
In Hofstätten wurden innerhalb kurzer Zeit zwei Wegkreuze demoliert.

Foto © Robert BreitlerWegkreuz am Raabtalradweg wurde abgerissen
Der Anblick gleicht einem Trümmerfeld: Das Wegkreuz am Raabtalradweg zwischen Wünschendorf und Sulz in Pirching (Gemeinde Hofstätten) liegt abgerissen in der Wiese - mit verbogenem Dach. Daneben lehnt eine Hinweistafel des Raabtalradwegs - auch diese verbogen. "Seit ein paar Wochen kommt es bei uns immer wieder zu solchen Vandalenakten", sagt Werner Höfler, Bürgermeister von Hofstätten. Ein Kaugummiautomat und Blumenkisten wurden demoliert, Postkästen und Balken ausgehängt und in Privatgärten geworfen. Nun haben es die Vandalen aber scheinbar auf Wegkreuze abgesehen.
Nase heruntergeschlagen. "Begonnen hat es am 23. März", erzählt Bezirksinspektor Christian Kainer von der Polizei Gleisdorf. Damals wurde der Christusstatue die Nase heruntergeschlagen. In der Nacht auf Sonntag vollendeten die Täter ihr Werk: "Sie haben mit dem Wegweiser so oft auf die Statue eingedroschen, bis sie überall Kerben hatte", sagt Kainer. Zusätzlich wurde das Kreuz aus dem Betonsockel gerissen und umgeworfen. Nur eine Woche zuvor wurde wenige hundert Meter entfernt eine andere Christusstatue demoliert. "Der Statue wurden die Arme ausgerissen und auf einen Baum geworfen", erzählt Höfler. Für Ermittler Kainer haben die Täter "scheinbar ein leicht gestörtes Verhältnis zur Kirche".
Mehrere Täter vermutet. Wer hinter diesen Vandalenakten steht, ist noch unklar. "Es sind mit Sicherheit mehrere Täter", so Kainer weiter, "sonst gibt es leider keine Anhaltspunkte". Daher ersucht die Polizeit um Hinweise (Polizeiinspektion Gleisdorf, Tel. 059 133 6264).









