Krebse auf Leinwand und aus dem Kochtopf
Eine besondere Ausstellung wird am Freitag im Fischrestaurant Kulmer in Haslau eröffnet: Schüler der Grazer Ortweinschule zeigen Werke ihrer vielschichtigen Beschäftigung mit dem Flusskrebs.

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Angreifen, anschauen, zeichnen, kosten und das Erlebte schließlich abstrahieren - das ist in Kurzform das, was 34 Schülerinnen und Schüler der HTBLA Ortweinschule in Graz in ihrer Schule und im Fischrestaurant Kulmer in Haslau bei Birkfeld umsetzen durften. Zentrales Thema war der Flusskrebs, aber auch Hummer und Kaisergranat dienten als Models.
Am Anfang stand eine naturwissenschaftliche Einführung. Nicole Prietl vom Landesfischereiverband erzählte über den Lebensraum der Tiere. "Sie räumte mit dem Irrtum auf, Flusskrebse seien ein Indikator für gutes Wasser", erzählt Ossi Seitinger, der mit seinem Pädagogenkollegen Thomas Markart das Projekt mit den Schülern durchführte. Die ersten Krebse stellte der Werndorfer Teichbesitzer Helmut Reimoser zur Verfügung. Im Aquarium kamen sie in die Klasse, wurden wissenschaftlich gezeichnet und in Aquarelltechnik gemalt. In Haslau durften die 16-Jährigen erleben, wie Haubenkoch Franz Kulmer seine Kochkunst mit den Krebsen entfaltete. Im Schulatelier entstanden später großformatige Werke in Acryl, verfremdet und abstrahiert. "Wichtig war, dass die Schüler davor eine solide Basis hatten", sagt Seitinger. Ab Freitag sind die Bilder bei Kulmer in Haslau zu sehen.
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Fakten
Ab Freitag sind Skizzen, Aquarelle und großformatige Acryl-Malereien zum Thema Flusskrebs, Hummer und Kaisergranat in Fischrestaurant Kulmer in Haslau zu sehen. Die Ausstellung läuft bis Ende Jänner.
Die Vernissage beginnt am 15. Jänner um 17 Uhr. Gäste, die Kaisergranat-Speisen kosten wollen, sollten dies voranmelden. Tel. (03174) 44 63.









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