Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 25. Oktober 2014 09:14 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Neuer Pfarrer für die evangelische Kirche Lesen und Kochen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Nachrichten aus Gleisdorf und Umgebung Nächster Artikel Neuer Pfarrer für die evangelische Kirche Lesen und Kochen
    Zuletzt aktualisiert: 10.07.2012 um 21:46 UhrKommentare

    "Und auf einmal ist das ganze Dach vorbeigesegelt"

    Nur mit Glück gab es bei dem Hagelsturm von Montag keine Verletzten - oft war es sehr knapp. Dennoch sind die Schäden enorm.

    1 / 21 

    Am Jakobsweg in Stattegg, nördlich von Graz, war am Dienstag Aufräumen angesagt. Wie den Deckel einer Sardinendose hatte eine Orkanböe Montagabend das Flachdach von dem Wohnhaus abgeschält und es auf den Spielplatz geworfen. "Mein Mann wollte draußen nachschauen, weil er glaubte, es hat ein Radl umgeschmissen. Und auf einmal ist das Dach an ihm vorbeigesegelt", erzählt Bewohnerin Franziska Zancanella.

    Obwohl noch in der Nacht die eiligst organisierte Spenglerfirma das Haus notdürftig abdeckte, klagen mindestens drei Hausparteien über enorme Wasserschäden in ihren Wohnungen.

    Stattegg ist nur einer der vielen Schauplätze, an denen die Unwetter Montagabend wüteten (wir berichteten). Manfred Saubach aus Wünschendorf traute seinen Augen nicht, als er abends nach Hause kam und drei Bäume auf dem Dach seines Hauses lagen. "Zwei Fichten und eine Lärche. Aber man muss dem Herrgott ein Gebet schicken, dass es nur den Dachstuhl erwischt hat. Bis auf ein Loch ist das Dach dicht geblieben."

    Entlang der B 65 bis Sinabelkirchen hatte ein sogenannter "Downburst", ein extremer Gewittersturm, eine Spur der Verwüstung gezogen. Der Wind schlug nicht nur eine Schneise in den Wald und deckte in Pirching ein gesamtes Wirtschaftsgebäude ab, sondern warf in Sinabelkirchen sogar einen Kastenwagen um. Gleichzeitig schlug dichter Hagel das Laub von den Bäumen, machte aus Mais- und Kürbiskulturen Häckselgut. 6700 Hektar landwirtschaftliche Flächen waren am Montag in der gesamten Steiermark laut Hagelversicherung betroffen, der Schaden beträgt rund fünf Millionen Euro.

    Dabei war es noch großes Glück, dass bei den Gewittern niemand ernsthaft verletzt wurde. Ein 42-jähriger Grazer, der mit seinen beiden Söhnen (zwei und vier Jahre alt) auf dem Heimweg von den Großeltern war, geriet in Pöllau bei Gleisdorf in den Hagelsturm. Als er an den Straßenrand fuhr, stürzten Bäume auf sein Auto, schlossen die Insassen ein. "Die Windschutzscheibe war kaputt, zum Glück drang kein Ast ins Auto ein. Nachbarn und die Feuerwehr haben sie befreit, für die Buben war es letztlich ein Abenteuer", schildert die Frau des Lenkers der Kleinen Zeitung. Glimpflich davon kam eine Autolenkerin auch in Hirschegg, nachdem sie in eine kleinere Mure gekracht war. Und in Kraubath wäre ein Auto fast in den Kraubathbach gestürzt, es blieb gerade noch an der Böschung hängen. WILFRIED ROMBOLD


    Mehr Nachrichten aus der Umgebung

    Mehr aus dem Web

      Gemeindewetter

      • Samstag, 25. Oktober 2014
        • Min: 6°C
        • Max: 10°C
        • Nsw.: 45%
        Bewölkt
      • Sonntag, 26. Oktober 2014
        • Min: 3°C
        • Max: 11°C
        • Nsw.: 40%
        Wolkig Nebel
      • Montag, 27. Oktober 2014
        • Min: 3°C
        • Max: 11°C
        • Nsw.: 30%
        Wolkig Nebel
      Dreitagesprognose aufs Handy!
      SMS mit WETTER 8200 an 0900 872 872. 0,30 €/SMS


      Babys aus der Gemeinde

      Hochzeiten/Jubiläen

      Leserfotos aus der Gemeinde

      Treten Sie mit uns in Kontakt!

       
       
      Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
       

      Wallpaper

       

      Todesanzeigen

      Todesanzeigen aller steirischen Bezirke.



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!