Geschichten und Bilder von mutigen Menschen
Engelbert Kremshofer erzählt von Familien, die am Ende des Zweiten Weltkrieges Juden versteckten.

Foto © KLZ/BAUER Recherchierte: Engelbert Kremshofer
GLEISDORF. Auf "Spurensuche nach Retterfamilien" hat sich Engelbert Kremshofer gemacht. Der "Hobbyhistoriker", wie er sagt, sprach mit Familien, die den Mut hatten, während des "Todesmarsches" ungarischer Juden durch die Oststeiermark Gefangene zu verstecken.
Heute zeigt er in einer Ausstellung in Gleisdorf Bilder, die er "den Familien abgebettelt" hat, und erzählt die Geschichten weiter, die ihm Zeitgenossen anvertraut haben (öffentliche Bücherei Gleisdorf/Literaturcafé, 19 Uhr). Kremshofer wird dabei unter anderen von Familien erzählen, die für SS-Offiziere kochten und dabei für die im Haus versteckten Juden etwas abzweigten. Oder gar von Familien, die Juden am Dachboden versteckt hatten, während im Erdgeschoß SS-Leute einquartiert waren. Die Ausstellung ist bis 11. Mai zu sehen und ist ein Teil des Projektes "Zukunft braucht Erinnerung."







