Brötchen zum guten Ende
Der Gleisdorfer Rechnungsabschluss 2010 blieb sowohl im ordentlichen als auch im außerordentlichen Haushalt ohne Minus. Gegenüber dem Plan gab es sogar ein kleines Plus.
Kein Wunder, dass die Gemeinderätinnen und -räte in aller Ruhe ihre Brötchen aßen und dazu Saft schlürften: Der Rechnungsabschluss für das vergangene Jahr, der auf der Tagesordnung der jüngsten Gleisdorfer Gemeinderatssitzung stand, bereitete ihnen keine großen Sorgen.
Im ordentlichen Haushalt, das sind die Pflichtausgaben der Gemeinde, konnten gegenüber dem Voranschlag rund 1700 Euro eingespart werden. Das ist bei einer Summe von rund 16,6 Millionen zwar weniger als 0,01 Prozent, aber immerhin etwas.
Der außerordentliche Haushalt mit rund 4,3 Millionen Euro ist ebenfalls ausgeglichen. Große Summen verschlangen Sanierungen der Gemeindestraßen (1,1 Millionen), der Hochwasserschutz (580.000 Euro) oder die Abwasserbeseitigung (570.000 Euro). Die Steuerkraftkopfquote liegt bei 1429 Euro, der Verschuldungsgrad ohne Leasingraten bei 7,4, mit Leasingraten bei 13,9 Prozent.
Einen säumigen Schuldner hat die Stadt noch: Das Land Steiermark, das die einst versprochenen 400.000 Euro für das Haus der Musik noch nicht überwiesen hat. Im April soll aber die erste Tranche vom Land bezahlt werden.
Mehr Geld als erwartet hat die Wirtschaft über die Kommunalsteuer in die Kasse gespült - 3,3 Millionen Euro, das ist mehr als die Ertragsanteile (Anteil des Bundessteuer-Aufkommens nach Einwohnern) ausmachen.
Features
Kommentar
ABSCHLUSS 2010
Ordentlicher Haushalt: Ausgeglichen mit rund 16,6 Millionen Euro. Einsparung von rund 1700 Euro gegenüber Voranschlag.
Außerordentlicher Haushalt: Ausgeglichen mit rund 4,3 Millionen.








