Für Gleisdorf läuft es besser als erwartet
Gelingt heute ein Sieg gegen Sokol, lebt die Chance auf einen Platz im Meister-Play-off.
VOLLEYBALL. Der VC Gleisdorf rangiert in der ersten Bundesliga aktuell auf Tabellenplatz sechs. Nur ein Punkt fehlt der Truppe von Trainer Sasa Jovanovic auf den Liga-Fünften aus Klagenfurt und damit das rettende Ufer für das Meister-Play-off. Heute ab 19.30 Uhr trifft man zu Hause auf SVS Sokol. Soll es wirklich für die Play-off-Qualifikation reichen, muss ein Sieg her. "Wir müssen gewinnen, um oben mitzuspielen", sagt Jovanovic, obwohl es erst im Jänner zum direkten Duell mit den Kärntnern kommt.
Der Trainer geht aber noch weiter: "Würden wir nicht gewinnen, hätten wir im Play-off sowieso nichts verloren." Die Ausgangssituation ist jedenfalls nicht schlecht: Sokol hält die rote Laterne und ist damit spielerisch absolut in Reichweite. Das erste Aufeinandertreffen endete 3:1 für Gleisdorf. "Mein Team hat bewiesen, dass es Sokol schlagen kann und deswegen ist ein erneuter Erfolg für mich realistisch." Geht die Partie verloren, ist laut dem Trainer nichts passiert. "Es wird natürlich noch schwieriger, aber die letzte Chance war es noch nicht. Die Klagenfurter müssen ihre Spiele auch erst einmal gewinnen."
Gleiches gilt für das Erreichen des Meister-Play-off generell. "Keiner von uns hat erwartet, dass es überhaupt so gut läuft. Ich denke wir haben heuer nichts falsch gemacht. Klappt es nicht, versuchen wir es im nächsten Jahr eben wieder." Müssen die Gleisdorfer in die Aufstiegsrunde, geht es unter anderem gegen Felixdorf, den Tabellenführer der zweiten Bundesliga. Die Niederösterreicher sind am Samstag ab 19 Uhr zu Gast in Gleisdorf und treffen auf VC II. MARTIN MANDL









