Blasmusik von Strauß bis Zawinul
Die Stadtkapelle Gleisdorf feiert 135. Geburtstag. Und morgen offiziell den Einzug ins neue Heim.
Morgen wird sie ertönen, die vom Gleisdorfer Kapellmeister-Stellvertreter Gerhard Burger eigens komponierte Fanfare. Denn morgen feiert die Stadtkapelle Gleisdorf offiziell den Einzug in ihr neues Heim - das Haus der Musik in Gleisdorf, das die Kapelle mit vielen anderen Musikern nutzen wird.
Inoffiziell wird aber schon seit August dort geprobt. Wie eine solche Probe bei den 54 Damen und Herren unter der Ägide von Obmann Karl Schnecker und Kapellmeister Siegfried Teller abläuft, kann man übrigens auch morgen erleben - bei der öffentlichen Probe von 16 bis 16.30 Uhr.
Wie ein Konzert der Stadtkapelle abläuft, dürften die meisten Gleisdorfer inzwischen schon wissen. Ist der musikalische Fixpunkt der Kapelle, das Frühjahrskonzert im Forum Kloster, mit mehr als 500 Besuchern doch stets sehr gefragt. Was aber kein Wunder ist, bürgt die Stadtkapelle, die mit dem Steirischen Panther und dem Robert-Stolz-Preis ausgezeichnet wurde, und "von Strauß bis Zawinul" alles im Programm hat, doch für Qualität.
Nicht zuletzt vermutlich auch wegen der langen Geschichte, auf die die Kapelle zurückblickt: "Wir feiern heuer 135 Jahre, weil wir 1875 erstmals urkundlich erwähnt wurden. Geben wird es uns aber noch 30 bis 50 Jahre länger", sagt Schnecker. SCHROTTER









