"Die Auswärtskabine kenne ich gar nicht"
Christoph Süßmaier kehrt am Freitag mit Fehring an seine alte Wirkungsstätte in Gleisdorf zurück.

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Fünfeinhalb Jahre lang war Christoph Süßmaier fester Bestandteil in den Reihen von Landesligist Gleisdorf. In diesem Winter trennten sich die Wege - wenngleich man nicht im Bösen auseinanderging. Der 25-Jährige wechselte innerhalb der Liga zu Lokalrivale Fehring. Am Freitag um 19 Uhr kommt es zu seiner Rückkehr nach Gleisdorf. "Die Auswärtskabine kenne ich gar nicht. Ich muss wirklich aufpassen, dass ich nicht in die falsche Kabine gehe."
Warum es überhaupt zu diesem Wechsel gekommen ist, erklärt Gleisdorf-Obmann Helmut Sulzbacher: "Nach seinem Kreuzbandriss war es nicht absehbar, ob er im Frühjahr spielen kann." Süßmaier ist mittlerweile aber fit und feierte vergangene Woche gegen Irdning sein Fehring-Debüt. "Das Knie hält und ich habe keine Schmerzen mehr. Aber es ist noch reichlich Luft nach oben."
Dass die Harmonie noch immer besteht, beweist ein nettes Detail am Rande: Süßmaier, der selbst eine Massagefirma leitet, wird den Matchball für die Partie spenden. "Vielleicht ist das ein gutes Omen", sagt der Abwehrspieler. Was passiert aber, sollte Süßmaier mit "seinem" Ball das entscheidende Tor für Fehring schießen? "So viel Luft hat er doch noch gar nicht", sagt Sulzbacher schmunzelnd. Süßmaier kontert mit einem Grinsen: "Für ein Kopfballtor nach einem Corner reicht die Luft schon noch aus."








