In wirtschaftlicher Hinsicht Pilotprojekt
Ingenieur Schiefer über das Projekt.

Foto © Ulla PatzIngenieur Schiefer
Herr Ingenieur Schiefer, rechnet sich diese Investition wie in der neuen Siedlung in Gleisdorf für die Feistritzwerke überhaupt?
WALTER SCHIEFER: Es wird sich gerade ausgehen, dass wir kostendeckend arbeiten können. Für uns ist das ein Pilotprojekt - nicht technisch, da ist alles erprobt, aber wirtschaftlich.
Welche Unsicherheiten gibt es?
SCHIEFER: Man kann nicht sagen, wie oft die Sonne scheint, davon hängt die Warmwasser-Erzeugung ab. Dazu kommt der Preis für das Pflanzenöl fürs Blockheizkraftwerk. Die Preise sind zuletzt mit dem Heizöl mitgezogen. Wir brauchen für die Siedlung rund 12.000 Liter Öl, das Pflanzenöl hat schon fast einen Euro pro Liter gekostet, jetzt sind wir auf 62 Cent.
Betreiben Sie weitere Anlagen?
SCHIEFER: Wir haben fünf Blockheizkraftwerke in Betrieb. Bei einer weiteren neuen Siedlung haben wir anstelle des Blockheizkraftwerkes eine Hackschnitzelheizung - dort kommt die Wärme ganz aus erneuerbarer Energie.








