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    Zuletzt aktualisiert: 11.05.2012 um 14:11 UhrKommentare

    Schüler kollabierten: Ursache vermutlich Überanstrengung

    In Fladnitz an der Teichalm mussten acht Jugendliche mit schweren Symptomen bis hin zur Bewusstlosigkeit in Spitäler gebracht werden. Auslöser war offenbar eine Kombination aus einem anstrengenden Ausflugstag, Flüssigkeitsmangel und zu wenig Sauerstoff beim "Abtanzen".

    Quelle © kinder_digi120511.jpg | Foto: KLZ Digital Nach Kollaps auf Teichalm: Kindern geht es gut

    Entwarnung gab es am Freitagnachmittag im Falle der acht Wiener Schüler, die in der Nacht zuvor mit Kreislaufbeschwerden in zwei steirische Spitäler eingeliefert worden waren: Auslöser der Beschwerden war laut Sicherheitsdirektion Steiermark offenbar eine Kombination aus einem anstrengenden Ausflugstag, Flüssigkeitsmangel und zu wenig Sauerstoff beim "Abtanzen" in der Abschlussdisco der Projektwoche in Schrems auf der Teichalm. Alle Schüler sind laut Behörden mittlerweile wieder aus den Spitälern entlassen worden.

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    Antenne Christian Rinner vom Roten Kreuz zum Einsatz

    "Mehrere Jugendliche ohnmächtig" lautete am Donnerstag kurz vor Mitternacht der Einsatz für das Rote Kreuz in der Oststeiermark: Der Hilferuf kam aus einer Pension im Gemeindegebiet von Fladnitz an der Teichalm (Bezirk Weiz).Sofort rasten fünf Rettungsfahrzeuge los, auch die Polizei wurde informiert - vorerst war unklar, was passiert sein konnte. In der Pension hält sich derzeit im Rahmen einer Schulsportwoche eine 55 Personen starke Gruppe aus Wien auf, 50 Kinder im Alter von elf und zwölf Jahren und fünf Betreuer. Erst waren es fünf, wenig später sogar acht Kinder, die versorgt werden mussten: "Sie hatten alle die gleichen Symptome - sie waren zwar nicht bewusstlos, aber stark bewusstseinsgetrübt", erklärte Christian Rinner vom Roten Kreuz, in welcher Lage die Kinder aufgefunden wurden. Sie seien ansprechbar, aber teilnahmslos gewesen.

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    Antenne Rinner über den Zustand der Kinder

    Der Besitzer der Pension vermutete im Gespräch mit der Kleinen Zeitung vorerst, dass die Kinder an Folgen von Sonnenbrand oder Hitzschlag infolge des intensiven Freizeitprogramms leiden könnten. Da aber alle betroffenen Schüler die gleichen Symptome aufwiesen und die Zahl der Erkrankten sich nach Eintreffen der Einsatzkräfte sogar noch erhöhte, wollten die Helfer zunächst auch eine Lebensmittelvergiftung nicht ausschließen. Die Schüler, vier Mädchen und vier Buben, wurden von einem Rettungsteam 25 Rettungskräfte und zwei Ärzten erstversorgt und danach in die Krankenhäuser in Leoben und Graz überstellt und stationär aufgenommen. Mittlerweile sind sie wieder auf dem Heimweg.

    "Überanstrengung"

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    Antenne Rinner über die den Zustand der restlichen Kinder

    Die acht Wiener Schüler im Alter zwischen elf und zwölf Jahren waren in der Nacht auf Freitag mit Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden - zwei verloren sogar das Bewusstsein - in die LKH Graz und Leoben eingeliefert worden. Erste Meldungen über eine Lebensmittelvergiftung erwiesen sich als völlig haltlos: Der Wirt der Pension der Schülergruppe, Erich Elmer, sagte gegenüber der APA: "Wenn das der Fall gewesen wäre, hätten alle anderen 128 Pensionsgäste und ich selbst auch etwas spüren müssen." Auch die Lebensmittelaufsicht des Landes habe ihm eine tadellose Küchenführung bescheinigt. Elmer hatte zu Mittag bereits auf die richtige Ursache des Zustandes der Kinder getippt: "Unsere jungen Gäste waren den ganzen Tag bei strahlendem Sonnenschein unterwegs, vielleicht haben sie zu wenig getrunken und dann eben das Tanzen in der Disco, das war vielleicht zu anstrengend."

    Eine Untersuchung der in der Unterkunft in Schrems im Bezirk Weiz sichergestellten Pappbecher hatte laut Polizei ebenfalls nichts ergeben, es seien definitiv kein Alkohol oder andere Substanzen im Spiel gewesen. Die Auswertung der Befragung der Jugendlichen und die medizinischen Untersuchungen hatte ergeben, dass alle Körperwerte auf Sauerstoffmangel - wohl auch hervorgerufen durch heftiges Abtanzen in einem kleinen, nicht so gut belüfteten Raum - hingewiesen hätten. Den acht Schülern sei es nach Verabreichung von Infusionen auch wieder bessergegangen. Alle konnten mittlerweile in die Obhut ihrer Eltern übergeben werden, Freitag wäre ohnehin der Abreisetag für die Gruppe aus 55 Schülern und fünf Lehrern einer Kooperativen Mittelschule aus dem Wiener Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus gewesen.


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    Antenne Oberarzt Franz Krainer über eine mögliche Ursache

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    Foto © Kleine Zeitung/Gernot Eder

    Die Polizei beim Abtransport der BeweismittelFoto © Kleine Zeitung/Gernot Eder

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    Antenne Krainer über den Gesundheitszustand

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    Antenne Christian Rinner vom Roten Kreuz über mögliche Ursachen

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