Benefiz-Rallye Allgäu-Orient ist beendet
Ein großes Abenteuer ging zu Ende. Bei der Benefiz-Rallye Allgäu-Orient erreichten die steirischen Teams die hervorragenden Plätze 3 (Styrian Speed Sisters) und 4 (Styrian Bustards)

Foto © Eva ReindlDie Styrian Bustards vor der Tempelanlage in Palmyra
Die "Styrian Bustards" wurden vom weiblichen Team aus Graz, den "Styrian Speed Sisters" nur knapp geschlagen und landeten auf dem vierten Platz von 75 teilnehmenden Teams. Ausgestattet mit einem Road- und Lösungsbuch vom Organisationskomitee ging es von Oberstaufen 6000 Kilometer bis nach Jordanien. Die einzige größere Panne, die die abenteuerlustigen Burschen hatten, war eine kaputte Kupplung am KramBus, und das bereits in Bad Tölz bei der Anreise zum Start. Zehn Tage waren die Bustards auf holprigen Straßen unterwegs, mussten mehrere Reifen wechseln, durften täglich nicht mehr als 666 km (Autobahnen waren tabu) zurücklegen, viele Stunden Wartezeiten und Papierkram an so mancher Grenze in Kauf nehmen und konnten bei den täglichen Sonderprüfungen Punkte sammeln.
Prüfung.
Eine Prüfung begleitete sie durch die ganze Rallye: Je mehr Länder angefahren wurden, von denen die Teams landestypische Liedertexte mit Noten und Partituren ergattern konnten, desto mehr Punkte gab es. Acht Länder mussten sie durchqueren um nach Amman, dem Rallyeziel zu kommen, die Bustards streiften Zwölf. In Istanbul trafen sich alle Teams zum ersten Mal seit dem Start. "Hier war die Sonderprüfung besonders hart", sagt Teamführer der Bustards, Valentin Eggbauer, "wir mussten zur Rushhour ins Zentrum zur Blauen Moschee, ein Gruppenfoto mit den Autos, weiter zur Fähre, wieder Gruppenfoto und diese Zeit wurde gestoppt. Geschlafen haben wir immer in unseren Bussen, um Duschen zu können, sind wir meist Campingplätze oder Raststationen angefahren." Die Wasserpfeifen, Sisha´s und guter Tee waren ständige Begleiter. Bei der Siegerehrung im Hotel Royal wurde ihnen von Prinzessin Basma eine Medaille um den Hals gehängt.
Preisverleihung.
Die Styrian Speedsisters erhielten ein Kamel aus Bronze. Die Fahrzeuge der Teams wurden der UNO in der Käserei, die aus den Rallyeeinnahmen gebaut wird, übergeben. Jedes Team musste noch ein Bäumchen pflanzen, nach gebührenden Abschied von den lieb gewonnenen und zuverlässigen Weggefährten ging es mit einem Reisebus ins Golden Tulip Hotel, wo die letzte Nacht mehr oder weniger schlafend verbracht wurde.
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Leser-Reporter
Dieser Artikel wurde uns von Leser-Reporter Eva Reindl aus Fischbach geschickt.
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Bild vergrößernReifenwechseln war öfters der Fall, wie hier auf einer Straße in Syrien.Foto © Eva Reindl
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Bild vergrößernSo toll gekleidet kamen die Styrian Bustards in Wien am Flughafen anFoto © Eva Reindl
Fakten
Im Blog unter www.bustards.at findet man das Tagebuch der abenteuerlustigen Steirer








