"Lottosechser" für Österreichs Team
Tiroler Wachter holt Silber bei Olympischen Jugendspielen, Schlemmer im Finale, Teamchef Kachlmaier überglücklich.
RADSPORT. Einen Tag nach der Bronzemedaille des oberösterreichischen Judokas Nico Spindler sorgte das österreichische Radteam für die zweite Medaille bei den Olympischen Jugendspielen im türkischen Trabzon. Der Tiroler Lukas Wachter gewann im Kriterium Silber. Auch seine Teamkollegen Johannes Windischbauer und Lukas Schlemmer vom RC Birkfeld schafften es in das Finale der besten Zwölf. Schlemmer wurde schlussendlich Elfter. Mittendrin war auch der Birkfelder Trainer Richard Kachlmaier, der als Teamchef das österreichische U17-Nationalteam betreut. "Alle drei Fahrer unter den besten zwölf und dann auch noch einen Medaille. Das ist wie ein Lottosechser", sagte Kachlmaier.
"Schon im Vorlauf konnte ich meine Leistung abrufen und locker ins Finale einziehen. Und dort ist mir dann Gott sei Dank ein super Zielsprint gelungen. Es ist einfach toll, hier eine Medaille für Österreich zu gewinnen", sprudelte es aus Medaillengewinner Wachter nur so heraus. Nach dem nicht so gelungenen Zeitfahren am ersten Tag der internationalen Jugend-Olympiade hatte er noch über Müdigkeit geklagt. Die war dann im Kriterium aber wie weggeblasen.
Als Dankeschön des Österreichischen Olympischen Komitees gab es für Wachter von ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel ein nagelneues Samsung-Handy, das jeder Medaillengewinner erhält.
Die drei erfolgreichen Österreicher sind in der Türkei auch noch im Straßenrennen im Einsatz. RAIMUND HEIGL









