Gut tausend Erdkröten gerettet
Amphibienschutz-Projekt der Berg- und Naturwacht.

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Viele reden nur von Natur- und Tierschutz, die Berg- und Naturwacht tut auch etwas dafür. Das hat die Gruppe Weißkirchen vor kurzem mit einem Amphibienschutz-Projekt unter Beweis gestellt, das den ganzen Monat April über gelaufen ist.
Zaunband. Unter der Führung von Ortsstellenleiter Franz Eregger wurde Anfang April entlang eines 200 Meter langen Straßenstückes nahe der Kleingartenanlage Baierdorf ein Zaunband errichtet. In diesem Bereich wandern besonders viele Kröten zu einem großen Teich in der Kleingartenanlage.
Überfahren. Jedes Jahr werden hier hunderte Tiere überfahren, was heuer mit dem Zaun verhindert werden konnte. Die Erdkröten fielen in Fangkübel. Die Mitarbeiter der Berg- und Naturwacht, darunter Erna Rinder und Ulrike Maurer, haben die Tiere jeden Morgen in der Nähe des Teiches wieder in die Freiheit entlassen. "So ist es uns gelungen, bis Ende April mehr als tausend Erdkröten vor dem sicheren Tod auf der Straße zu bewahren", so Ortseinsatzleiter Franz Eregger.
Rote Liste. Die Aktion sei nicht zuletzt wichtig gewesen, weil Erdkröten sehr nützlich seien und bereits auf der roten Liste der bedrohten Tierarten stünden.









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