Brennstoffe jetzt stark gefragt
Der anhaltende Frost hat die Brennstofflager bei Privathäusern leergefressen. Nun herrscht bei Brennstoffhändlern starker Andrang. Heizöl kostet derzeit in der Region mehr als einen Euro.

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Gar nicht viel Zeit haben die Brennstoffhändler der Region derzeit zum Tratschen. Haben sie doch alle Hände voll zu tun mit dem Abwickeln der Aufträge. Sowohl beim Landring Weiz als auch bei der Firma Gußmagg in Pischelsdorf herrscht Hochbetrieb.
"Wir schwimmen zurzeit in Arbeit", sagt Roswitha Mauerhofer von Gußmagg, "und das ist auch gut so." Denn durch den milden Winter im Dezember und in der ersten Jännerhälfte wären die Bestellungen zögerlich eingegangen. "Viele Leute haben vor allem beim Heizöl beim Preis spekuliert, er war immer zu hoch. Aber durch die frostigen Temperaturen hat man auch viel verbraucht und auf einmal ist der Preis auch nicht mehr so wichtig. Denn warm haben wollen es alle", sagt Mauerhofer.
Doch nicht immer geht das von einem Tag auf den anderen. "Wir bräuchten im Moment fünf, sechs Tankwagen, um die Aufträge sofort erfüllen zu können. Das haben wir natürlich nicht und so müssen die Kunden leider ein paar Tage warten."
Ähnlich ist die Situation beim Landring Weiz: "Alle Brennstoffe, ob Briketts, Öl, Kohle oder sogar Anheizholz gehen im Moment sehr gut", sagt Marika Angerbauer.
Der Heizölpreis liegt derzeit laut Erhebung der Arbeiterkammer bei allen Anbietern im Bezirk bei mehr als einem Euro. Die Abfüllpauschale im Bezirk beläuft sich auf 36 bis 39 Euro.








