Auserwählt, an einer Qual teilnehmen zu dürfen
Jörg Painsipp darf beim Iditarod-Lauf in Alaska über 560 Kilometer teilnehmen.

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Zu 50 Auerwählten zählt der Oststeirer Jörg Painsipp. Den Start beim Iditarod-Extremrennen in Alaska werden ihm aber ohnehin nicht viele Leute neidig sein. 560 Kilometer sind vom Start in Anchorage bis zum Ziel in Nome zu absolvieren. Vor allem nach dem Start ist weicher Schnee zu erwarten, die Temperaturen liegen derzeit bei minus 36 Grad, wobei da noch Windgeschwindigkeiten von 80 km/h hinzu kommen. "Zentralalska ist brettleben und dadurch extrem windanfällig. Durch die niedrigen Temperaturen ist dort aber wenig Schnee", weiß Painsipp, der schon vor einigen Jahren an dem Rennen, damals noch unter einem anderen Veranstalter, teilgenommen hat. Bei seinem ersten Versuch hat er übrigens aufgegeben, weil damals Lawinengefahr geherrscht hatte.
Nur erfahrene Läufer. "Es werden nur erfahrene Läufer angenommen, weil es zu extremen Situationen kommen kann. Da wären Neulinge überfordert, so der Albersdorfer. In der Wildnis muss man sich oft selbst seinen Weg suchen, Schnee schmelzen und ein Camp aufbauen. Die gesamte Ausrüstung führen die Läufer in einem Schlitten mit sich.
80 Kilometer pro Tag. Pro Tag erhofft sich Painsipp, rund 80 Kilometer zu bewältigen, womit er nach sieben bis acht Tagen im Ziel ankommen würde. "An guten Tagen sind sicher auch 100 Kilometer zu schaffen, aber wenn man den Trail erst suchen muss, können auch 80 extrem schwer zu schaffen sein." Am Sonntag bricht Painsipp zu seinem Abenteuer auf, Start ist am 1. März.








