Chance B: Angebot wurde erweitert
Die Chance B in Gleisdorf eröffnet am Freitag ihr Ambulatorium neu.

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Noch müssen die Handwerker letzte Hand anlegen, aber Freitag ab 10 Uhr feiert die Chance B in Gleisdorf die Neueröffnung von Ambulatorium, Frühförderstelle und Vereinsräumlichkeiten. "Es entstanden mehr Therapieräume, aber auch Besprechungsräume für den Kontakt mit den Angehörigen", erläutert Beate Schuster, ärztliche Leiterin des Ambulatoriums.
Nicht mehr wegzudenken.
Was vor mehr als 20 Jahren als Selbsthilfeverein von Eltern mit behinderten Kindern und Lehrern der Sonderschule Gleisdorf begann, ist heute eine nicht mehr wegzudenkende soziale Einrichtung. "Die Chance B besteht aus mehreren gemeinnützigen Gesellschaften, der Verein ist aber weiterhin der Träger von Chance B", wie Obfrau Angelika Paar betont.
Auch Erwachsene.
Derzeit betreut man allein im Ambulatorium pro Jahr 300 Personen, was den Ausbau der Dachbodenflächen notwendig machte. Mehr und mehr werden aber auch Erwachsene in die Betreuung aufgenommen. "Der Schwerpunkt liegt aber weiterhin bei Kindern", hält Logopädin Marlies Polzhofer fest. "Man sollte eben so früh wie möglich mit der Förderung ansetzen."
Interdisziplinär.
Als Besonderheit gilt, dass man unter einem Dach gleich mehrere Formen der Arbeit mit behinderten Menschen vereinigt: Logopädie, Physio-, Ergo- und Musiktherapie werden im Ambulatorium und großteils als mobile Betreuung angeboten. "So können wir besser interdisziplinär zusammenarbeiten", erklärt Polzhofer.
Features
Fakten
Der Verein Chance B wurde 1986 gegründet. Für seine operative und wirtschaftliche Tätigkeiten wurden mehrere gemeinnützige Gesell-
schaften gegründet.
Im Ambulatorium arbeiten zwölf Therapeutinnen und Therapeuten sowie elf Frühförderinnen.
Mehr Infos:
Freitag ab 10 Uhr in der Fanz-Josef-Straße 3 in Gleisdorf.













