Und wieder auf ein Neues
Ob Taferlklassler oder Maturant - der erste Schultag lässt niemanden kalt.

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Gottesdienst und gemütliches Beisammensein oder gleich stundenlanger Unterricht? Jede Lehranstalt regelt anders, was an den ersten Schultagen gemacht wird. Für diejenigen, die gerade eingeschult wurden, war der erste Schultag so oder so ein ganz besonderes Erlebnis. Bepackt mit Schultüte und einem Lächeln auf den Lippen wurden die Kleinen meist von den Eltern zur Schule begleitet.
So fing in der Volksschule Birkfeld der erste Tag mit einem gemeinsamen Treffen im Schulhof an. Nach der Begrüßung des Direktors, der Klasseneinteilung und dem Gottesdienst endete der vorerst wohl aufregendste Teil einer Schülerkarriere.
Bis 17 Uhr.
Doch nicht jeder hatte das Glück, das Schulgebäude so früh zu verlassen. In der Obstbaufachschule Gleisdorf zum Beispiel beginnt der Unterricht erst heute - endet dafür jedoch erst um 17 Uhr nach stundenlangem Praxisunterricht.
In den Polytechnischen Schulen in Weiz und Gleisdorf startet man heute - nach der religiösen Feier und der Lehrerkonferenz gestern - mit der Einteilung der Schüler in Leistungsgruppen und Fachbereiche. Schließlich hat man die Qual der Wahl zwischen Elektro-, Metall-, Holzbereich und einigem mehr. Und: An diesen Schulen gibt es heuer einen großen Schülerzuwachs, weil wieder mehr Jugendliche an Lehrberufen interessiert seien, wie Erwin Eggenreich, Direktor des Poly Weiz, sagt.
Gar nicht so einfach, dieses Schülerleben. "Am härtesten trifft es wohl jene, die sich einer Wiederholungsprüfung unterziehen müssen oder im zweiten Anlauf die Matura bewältigen wollen", so Maria Höller-Weinhappel, Sekretärin der HLW. Doch, Kopf hoch - auch diese Hürde ist schaffbar. Sonst darf man die Schule eben noch länger beehren...











