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Graz

Die großen Brocken für das Jahr 2009

Umfahrung Preding, ärztliche Versorgung und der Kampf um mehr Geld für die Kleingemeinden sind Schwerpunktthemen im Bezirk.

© Erwin Scheriau /Kleine Zeitung DIGITAL
 
In einem sind sich Rot und Schwarz einig: Das wichtigste Projekt 2009 ist der Start für die Umfahrung Preding/Weiz. Sowohl SP-Chef Christian Faul als auch ÖVP-Chef Erwin Gruber setzen diesen Punkt vor alle andere Vorhaben im Bezirk. Wie es aussieht, stehen die Zeichen nicht schlecht.

EU-konforme Ausschreibung. Wie berichtet, kann das Land das Vorhaben finanzieren, wenn die Umfahrung Hausmannstätten und der Südgürtel von Graz über ein PPP-Modell (Privater baut, Land zahlt in Raten zurück) realisiert werden können. Im Land ist man dabei, Firmen zu suchen, die für Hausmannstätten eine EU-konforme Ausschreibung machen. Dann folgt das selbe für Graz. Gibt es keine Probleme, wird Preding/Weiz gestartet.

Weizklammtunnel. Nächstes Thema Weizklammtunnel. Gruber wird nach Gesprächen mit Staatssekretär Reinhold Lopatka in Kontakt mit dem Verkehrs- und dem Landwirtschaftsministerium treten. "Wir warten jetzt auf ein starkes Signal von Voves", so Gruber. Voves soll mit dem Bund über eine Finanzierung verhandeln.

Alternativen. Faul denkt aber auch in Alternativen. Und er sei da nicht alleine, wie er sagt: "Wenn man unter vier Augen mit anderen Politikern spricht, sind sich viele einig, dass man auch eine billigere Variante - sprich Verbreiterungen an bestimmten Stellen - durchdenken muss. Jeder hofft, dass der andere dies öffentlich sagt, damit er dann der Buhmann ist. Das bin jetzt halt ich", sagt Faul. Um beim Verkehr zu bleiben, auch die Autobahnabfahrten bei Gleisdorf machen Gruber Sorgen. Heuer müssten Pläne für diese Bereiche, wo es sich jetzt schon laufend staut, gemacht werden.

Ärzte. Faul wie Gruber hoffen, dass heuer der Zubau am LKH Weiz gemacht wird. Intensivbetten sollen entstehen. Bauen soll, wie berichtet, die Ärztepartnerschaft Manfred Thalhamer/Robert Zöhrer, das LKH soll sich einmieten. Man erwartet, die Bewilligung für ein Magnetresonanzgerät zu bekommen. Auch auf die Errichtung einer Dialysestation in Weiz hofft man.

Hoffnungsschimmer. Faul unterstützt die Bemühungen einer Weizer Spezialistin um ein Brustkrebszentrum in Weiz. Einen Hoffnungsschimmer sieht Gruber beim Thema Bereitschaftsdienst der Ärzte. Die Steiermark soll in 75 Sprengel zu sechs bis zehn Gemeinden eingeteilt werden. Der Bereitschaftsdienst soll 150 Euro bekommen.

Zuschuss vom Bund. Die steirische ÖVP wird sich bemühen, dass Kleingemeinden wieder mehr Geld vom Bund bekommen. Wie berichtet, wird der Zuschuss vom Bund für eine Gemeinde vom aktuellen Bevölkerungsstand abhängig gemacht. Viele Kleingemeinden verloren heuer damit viel Geld.

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