Rätsel um Schülerin: Kripo hat erste Spur
Die Kripo kann ein Gewaltverbrechen nach wie vor nicht ausschließen. Doch häufen sich die Indizien dafür, dass die 13-jährige Eva Pieber aus Naas einem Verkehrsunfall zum Opfer gefallen ist. Der Schlüssel zur Aufklärung des mysteriösen Falles könnte ein junger, schlanker Bursch, etwa 170 Zentimeter groß, mit blondem schulterlangem Haar sein. Möglich, dass er Rasterzöpfe trägt.

Foto © APANach der Erstversorgung wurde das Mädchen ins LKH Graz geflogen
Wie berichtet, wurde die Schülerin Montagnachmittag auf einer Gemeindestraße in Naas bei Weiz mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen aufgefunden. Sie war nicht ansprechbar und liegt seither auf der Intensivstation der Grazer Kinderchirurgie. Ihr Zustand ist zwar stabil, aber noch immer kritisch.
Schwimmbad.
Das Mädchen war zu Fuß auf dem Weg ins Schwimmbad, als es einen massiven Schlag gegen die linke Schläfe erhielt. Eine Freundin, mit der Eva Pieber telefonierte, berichtete von einem plötzlichen Aufschrei. Dann war die Verbindung zu Ende. Unmittelbar vorher will die Zeugin am Telefon noch zwei vorbeifahrende Mopeds gehört haben. Möglicherweise wurde eines dieser Mopeds von jenem jungen Burschen gelenkt, den die Kripo jetzt sucht.
Hinweise.
Eine Autofahrerin will den Unbekannten nämlich in der Nähe des Auffindungsortes gesehen haben. "Er ist in die Richtung gegangen, wo das verletzte Mädchen lag", so Wolfgang Summer von der LKA-Mordgruppe. Etwa 100 Meter weiter oben stand ein Moped oder eine Motocrossmaschine. Als der Notarzt eintraf, waren das Fahrzeug und der junge Mann verschwunden. Summer: "Dass der Bursch am Auffindungsort war, steht fest. Entweder ist er Zeuge oder er selbst hat mit dem Fall zu tun."
Hinweise.
Einige Personen, auf die diese Beschreibung passt, wurden bereits überprüft. Der Täter war nicht darunter. Hinweise an den Journaldienst des Landeskriminalamtes, Tel: 0 59 133 60 3333.
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Hinweise erbeten
Einige Personen, auf die diese Beschreibung passt, wurden bereits überprüft. Der Täter war nicht darunter. Hinweise an den Journaldienst des Landeskriminalamtes, Tel: 0 59 133 60 3333.













