Rallye Weiz: Flitzer in 15 Gemeinden
Rallye Weiz bringt keine großen Straßensperren. Aber 30.000 Zuschauer.

Foto © GEPA | Sujetbild
Rund 30.000 Zuseher sollen ab Mittwoch bis Sonntag zur Rallye Weiz nach Weiz und Umgebung strömen, 82 Rallyeteams aus sechs Nationen haben sich angekündigt. 30.000 Besucher auf einmal? Gibt es da überhaupt genug Zimmer und Parkplätze? "Die kommen ja nicht alle auf einmal. Das Ganze ist aufgeteilt auf sechs verschiedene Sonderprüfungen in 15 Gemeinden", erklärt Organisator Mario Klammer vom Rallye Club Steiermark.
Tatsächlich aber hätte er am Dienstag schon fast kein freies Zimmer mehr aufgetrieben. "Da sieht man, dass die Rallye für die Region sicher ganz gut ist. Rund 1,5 Millionen Euro an Wertschöpfung dürften bleiben", sagt er.
Gemeindestraßen
Gefahren wird am Freitag im Bereich Gössersattel im Raum Passail und in Anger und am Samstag im Bereich Amassegg (Gasen), Elmleiten (Fischbach), Thannhausen und Naas. Mit Verkehrsproblemen für den Hauptdurchzugsverkehr sei allerdings nicht zu rechnen, versichert Klammer: "Mehr als zwei Drittel der Strecken sind Gemeindestraßen", überall seien kleinräumige Umleitungen eingerichtet worden.
Das bestätigt auch Eva Kröpfl von der Bezirkshauptmannschaft Weiz. "Die betroffenen Gemeindestraßen sind zum Teil so klein, dass sie nicht einmal einen Namen haben", sagt sie. Und die Anrainer seien vom Veranstalter und den Gemeinden schon vor Monaten informiert worden. "Wir haben im Vorfeld viele Gespräche geführt, aber das ist ganz normal, wenn mehrere Hundert Anrainer betroffen sind", sagt Klammer. Letztendlich seien aber alle mit im Boot gewesen.
Auch sicherheitstechnisch fühle man sich gut vorbereitet: "Alles ist gut beschildert, eigene Zuschauerpunkte wurden eingerichtet mit ausreichend Sturzraum, es gibt Sperren mit Funkposten, falls sich jemand verirren sollte und zwei bis drei Rettungswagen pro Strecke", sagt Eva Kröpfl.











