Ein Birkfelder bei Olympia
Peter Felber arbeitet als Fahrradmechaniker bei den Olympischen Spielen.

Foto © BreitlerPeter Felber wird bei den Olympischen Spielen das Rad der Russin Irina Kalentieva auf Vordermann bringen
Einmal bei der Mountainbike-Weltspitze als Radmechaniker zu arbeiten - das war der Traum von Peter Felber aus Birkfeld. Seit dem Vorjahr lebt er seinen Traum und ist beim deutschen Topeak Ergon Racing Team beschäftigt. Heute bricht der 27-Jährige mit dem Teamfahrzeug nach London auf, um bei den Olympischen Spielen der Russin Irina Kalentieva als Radtechniker zur Seite zu stehen.
"Schon während meiner Lehre zum Automechaniker habe ich mich für Räder interessiert", erzählt der 27-Jährige, der selbst passionierter Downhill-Fahrer ist und in seiner Jugend im Radnationalteam fuhr. Nach seiner Ausbildungszeit arbeitete er in Weiz und Anger in Radgeschäften. Dass er es schließlich in den Profi-Radrennsport schaffte, ergab sich durch eine glückliche Fügung. "Ein Bekannter hat mir die Visitenkarte eines Teammanagers mitgebracht. Nach zwei Monaten hab ich ihn endlich erwischt", erinnert sich Felber.
Um aber den heiß begehrten Job zu bekommen, musste sich Felber erst gegen weitere elf Bewerber durchsetzen. "Ich habe gezeigt, was ich kann, und es hat sofort gepasst. Seitdem bin ich einer der beiden Mechaniker und fahre von Rennen zu Rennen", freut sich Felber. So war er bereits in Italien, Belgien, Frankreich oder Südafrika. Und nun geht es zu den Olympischen Spielen. "Ob das so etwas Besonderes ist, kann ich gar nicht sagen. Ich mache doch nur meine Arbeit", sagt Felber bescheiden. Allerdings zählt beim Rennen nicht nur der Fahrer. "Wenn du beim Kettenauflegen drei Sekunden verlierst, kann die Medaille weg sein", so Felber.












