"Ich dachte nur: Aha, leben tust also noch"
Hubert und Renate Krogger überlebten einen Blitzschlag.

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WAISENEGG. Dem Ehepaar aus Waisenegg, das Dienstagabend vom Blitz getroffen wurde (wir berichteten), geht es recht gut. "Mir sowieso und der Renate auch", sagt der Waisenegger Unternehmer Hubert Krogger (53). Die beiden waren nach dem ersten Gewitter "Rehschauen" auf einem Hochsitz, als es passierte. "Zuerst begann es wieder zu regnen, und als es wieder blitzte, sagten wir: ,Jetzt müssen wir aber gehen!'"
Dazu kam es nicht mehr. "Plötzlich hat es einen Klescher gemacht, dann wurde es finster, es hat aufgeraucht und ich habe einen roten Faden gesehen wie von einer Glühbirne", erinnert sich Hubert Krogger. "Ich weiß aber nicht, ob ich das wirklich gesehen habe oder ob das so im Unterbewusstsein gespeichert ist."
Beide seien ohnmächtig geworden. "Als ich munter wurde, habe ich die Tür vom Hochsitz eingetreten. Erst da bin ich richtig zu mir gekommen und habe mir gedacht: ,Aha, leben tust also noch'", erzählt Krogger.
Auch seine Frau (49) war wieder zu sich gekommen. Krogger versuchte, über die Überreste der Leiter nach unten zu klettern. "Dann habe ich der Renate hinuntergeholfen. Wir sind heimgegangen und haben den Notruf gerufen", sagt er.
Markus Doppelhofer, Sanitäter und "First Responder" beim Roten Kreuz, war schon nach wenigen Minuten bei den Kroggers. "Das Paar saß im Wintergarten, stand unter Schock. Die Brandverletzungen waren deutlich zu sehen." Er versorgte die Blitzopfer bis zum Eintreffen seiner Kollegen. Das Ehepaar blieb am Mittwoch noch zur Beobachtung im Krankenhaus.












