Erweitertes Bauprojekt
Ab Mai werden nun doch die Brücken an der B 64 saniert. Zusätzlich dürfte die dortige Unterführung auch für Lkw adaptiert werden.

Foto © BreitlerDie Unterführung soll um zwei Meter abgesenkt werden, damit Lkw durchpassen
Bereits im vergangenen September hätten die Weizbach- und Arndorfbrücke an der B 64 saniert werden sollen. Ab Mai folgt nun ein weiterer Anlauf. Das Projekt wird voraussichtlich wesentlich erweitert.
Da der Kreuzungsbereich an der Arndorfbrücke als Unfallhäufungspunkt gilt, legte die Verkehrsabteilung des Landes zwei Alternativen vor, um diese mit den Gemeinden Unterfladnitz und St. Ruprecht an der Raab abzustimmen. "Die eine Variante würde Linksabbiegespuren vorsehen, die zweite wiederum eine Tieferlegung der Unterführung", sagt Gerhard Hütter, Bürgermeister von Unterfladnitz. Bei Letzterer gebe es an der Kreuzung keine Linksabbieger mehr, weil dann auch Lkw unter der Brücke durchfahren können. Die Kosten der beiden Versionen unterscheiden sich wesentlich: "Die erste kommt auf 702.000 Euro, die vom Land getragen würden", sagt Herbert Pregartner, Bürgermeister von St. Ruprecht, "die zweite auf 967.000 Euro." Die Differenz hätten die Gemeinden zu zahlen.
Bessere Lösung
Von beiden Gemeinden wird die zweite Version bevorzugt: "Es hat sich herausgestellt, dass diese für die Zukunft die bessere Lösung ist", so Hütter, der noch heute die beiden Varianten dem Gemeinderat Unterfladnitz zur Abstimmung vorlegen wird. Gleich sieht es Bürgermeister Pregartner: "Das ist eine Super-Lösung, und wenn wir jetzt nichts machen, können wir das für die nächsten 20, 30 Jahre vergessen."
Die Bauarbeiten sollen im Mai starten und nach 13 Wochen - noch vor Schulbeginn - abgeschlossen sein. "Der Pkw-Verkehr nach Norden wird über die B 64 geführt, der nach Süden durch St. Ruprecht", so Hütter. Der Lkw-Durchzugsverkehr werde großräumig umgeleitet.
Während die Tieferlegung der Unterführung auf eine Höhe von 4,5 Meter noch heuer vonstattengehen soll, müssen die nun größer ausgestalteten Auf- bzw. Abfahrten eigens ausgeschrieben werden. Nächstes Jahr soll das Projekt abgeschlossen sein.















