Die Schule macht Pause, die Karriere geht voran
Fabian Zeiringer klettert die FIS-Rangliste hinauf. Schloffer ist auf dem Weg zurück.
SCHI ALPIN. Dank schneller Fahrten nach unten geht es für den Birkfelder Fabian Zeiringer in der FIS-Rangliste immer weiter nach oben. Die Weichen dazu hat er bereits im Sommer gelegt, indem er seinen Lebensmittelpunkt nach Schladming verlegt hat und dort die Schi-Handelsschule besucht (von Weihnachten bis März macht diese Schule übrigens Pause). Der 15-Jährige ist im ersten Jugendjahr und startet daher schon bei FIS-Rennen. Die Konkurrenz dort ist recht groß, denn auch Weltcupläufer wie Johannes Kröll, Matthias Mayer oder Andrew Weibrecht aus Amerika standen schon mit Zeiringer im gleichen Rennen am Start.
Während die Elite ganz am Anfang fährt, muss Zeiringer mit Startnummern zwischen 100 und 150 antreten. "Das wichtigste Ziel im ersten Jahr ist es, gute Platzierungen zu erreichen, um in der Startliste weiter nach vorne zu kommen", erläutert Vater Gerald Zeiringer. Dies gelang dem Junior bisher eindrucksvoll: Bei einem FIS-Riesentorlauf in Maria Alm qualifizierte er sich mit Nummer 61 als 27. für den zweiten Lauf, wo er Bestzeit fuhr und 15. und damit bester Jugendlicher wurde. Ein 22. Rang mit Nummer 110 in Thurnau und der sechste Platz bei den österreichischen Super-G-Meisterschaften in St. Anton waren weitere Höhepunkte.
Christian Schloffer, der im Vorjahr auf der Streif schwer gestürzt war, hat heuer sechs Rennen bestritten. "Ich bin gesund und fühle mich gut", sagt der 21-Jährige. Die Top-Resultate fehlen noch, ein 33. Rang in einem Europacup-Riesenslalom war bisher das Beste. Dennoch hofft er, in der FIS-Rangliste bald unter die Top 100 vorzustoßen. R. HEIGL, M. MANDL















