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    Zuletzt aktualisiert: 05.01.2012 um 20:30 UhrKommentare

    Kurzduscher und Effizienzfanatiker

    Birkenstockschlapfender Vegetarier oder doch lieber politisch aktiv? Der Sinabelkirchner Jakob Schwarz ist für erstere Option und damit im Vorstand der jungen Grünen Europas.

    Als Vorstandsmitglied der Young European Greens verbringt der Sinabelkirchner Jakob Schwarz nicht viel Zeit in der Steiermark. 2011 war er in ganz Europa und darüber hinaus unterwegs

    Foto © ZimmermannAls Vorstandsmitglied der Young European Greens verbringt der Sinabelkirchner Jakob Schwarz nicht viel Zeit in der Steiermark. 2011 war er in ganz Europa und darüber hinaus unterwegs

    Als der Sinabelkirchner Jakob Schwarz noch ein Kind war, wollte er die Welt retten. Heute wähnt er sich diesem Ziel einen Schritt näher - und zwar als einziges österreichisches Vorstandsmitglied der Federation of Young European Greens (FYEG).

    Wie begann Ihr politisches Engagement?

    JAKOB SCHWARZ: Als ich jung war hörte ich, dass alle fünf Sekunden ein Kind verhungert. Da habe ich beschlossen, einmal etwas zu tun. Mit 17 Jahren, während meiner HTL-Zeit, wurde ich aktiv und habe mich bei den Grünen gemeldet. Bis 2007 war ich bei der GRAS und den Grünen in der Oststeiermark, bis ich zu einer Versammlung der FYEG nach Wien gefahren bin. Dort haben mich die internationale Atmosphäre und das Engagement sofort gepackt. So habe ich beschlossen, dass ich dort einmal in den Vorstand will. Mein einziges Hindernis: Mein Englisch. Deswegen bin ich dann für ein Jahr nach Amerika gegangen.

    Warum gerade Amerika?

    SCHWARZ: Das hat mit meiner anti-amerikanischen Einstellung zu tun.

    Wie soll man das verstehen?

    SCHWARZ: Ich wollte herausfinden, ob ich damit Recht habe. Aus dieser Grundablehnung heraus war ich auch mit dem Bundesheer im Kosovo und habe in Kernkraftwerken gearbeitet. Denn ich habe diese Ablehnungen immer als irrational empfunden und wollte mich deswegen damit konfrontieren. Ist die Ablehnung rational begründbar, kann man sich dann entscheiden, für das Richtige zu kämpfen.

    Was macht die FYEG?

    SCHWARZ: Wir sind die offizielle Jugendorganisation der Europäischen Grünen und der Dachverband europäischer ökologischer und grüner Jugend-Organisationen. Ziel ist zu vernetzen und weiterzubilden. Wir organisieren Workshops, Kampagnen, Publikationen und Konferenzen in ganz Europa.

    Was machen Sie als Vorstandsmitglied der FYEG?

    SCHWARZ: Einerseits bin ich für Landwirtschaft, Ökologie, Umwelt und Biodiversität verantwortlich. Hierbei bin ich etwa in der Landwirtschaftarbeitsgruppe der Europäischen Grünen aktiv. Die andere Seite besteht aus Organisation, interner und externer Kommunikation.

    Wie setzen Sie die grünen Ideen in Ihrem Leben um?

    SCHWARZ: Eigentlich vertrete ich die Auffassung, dass es reicht, wenn man entweder vegetarisch isst, nirgendwohin fliegt und Birkenstock trägt oder man entscheidet sich dafür, politisch aktiv zu werden. Seine Verantwortung hat man schon erfüllt, wenn man eine dieser Optionen lebt. Ich versuche, hauptsächlich mit dem Rad und den Öffis zu fahren, nichts auszudrucken, nicht einzuheizen, kurz zu duschen, nicht viel fortzugehen und mich hauptsächlich vegetarisch zu ernähren. Ich bin ein Effizienzfanatiker und versuche, möglichst viel Output mit möglichst wenig Energieeinsatz zu erreichen. So nutze ich etwa keine Elektrogeräte außer iPhone, Macbook, Kühlschrank und Waschmaschine.

    Wo überall waren Sie 2011 im Dienste der FYEG unterwegs?

    SCHWARZ: Ich war quasi immer auf Achse: Berlin, Bratislava, Brüssel, Artwin (Osttürkei), Istanbul, Batumi (Georgien), Baku, Nabran (Aserbaidschan), Novi Sad und Belgrad, Zagreb, Laibach, Sofia, Bukarest, Budapest, Slubice (Polen), Kassel, Frankfurt, Paris, Madrid und Barcelona.

    Wollen Sie die Welt noch immer retten?

    SCHWARZ: Ja! - mit kleinen Schritten, um das System nachhaltiger zu gestalten. Ich möchte die Energieeffizienz erhöhen, keine Kraftwerke neu bauen, bessere Isolierung für Häuser. Außerdem will ich klar machen, dass Lebensqualität nicht direkt an Konsum gebunden ist. BIP-Wachstum ist nicht alles im Leben. KATHARINA ZIMMERMANN


    FAKTEN

    Jakob Schwarz, geboren am 2. April 1985, studiert Physik und VWL in Graz. Zurzeit schreibt er seine Diplomarbeit am Wegener Center.

    Kontakt: E-Mail: jakob@fyeg.org

    www.fyeg.org

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