Neue Tierschutzombudsfrau warnt vor tierischen Geschenken
Barbara Fiala-Köck übernimmt Amt in der Steiermark hauptberuflich. Ihr Weihnachtswunsch: Haustiere gehörten nicht unter den Christbaum.

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Die neue steirische Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck, die am Dienstag in Graz offiziell vorgestellt worden ist, wird im Gegensatz zu ihrem Vorgänger Othmar Sorger die Landesstelle hauptberuflich ausüben. Landesrat Johann Seitinger (V) erklärte, dass es dadurch zu keinen Unvereinbarkeiten mehr kommen könne. Die gebürtige Fohnsdorferin und langjährige Amtstierärztin will vor allem den präventiven Tierschutz forcieren. Ihr Appell gerade vor Weihnachten: "Tiere sind keine lebendigen Geschenke."
Die 50-Jährige ist nach einem Auswahlverfahren unter 20 Kandidaten am Montag einstimmig von der Landesregierung zur neuen Ombudsfrau gewählt worden. Sie ist seit 1988 Amtstierärztin und war seit 1999 im Bezirk Weiz tätig. Sie selbst sieht sich in ihrer neuen Funktion als Anlaufstelle und Koordinatorin: "Ich werde versuchen, die Gratwanderung zwischen Schutz und Nutzen der Tiere zu meistern." Sowohl der Landesrat als auch die neue Ombudsfrau, die selbst zwei Katzen sowie Kaninchen besitzt, wiesen gerade vor Weihnachten darauf hin, dass Haustiere nicht unter den Christbaum gehören. "Die Tierheime sind nach Weihnachten immer voll, wobei es noch gut ist, wenn die ungewollten Geschenke ins Tierheim gebracht und nicht ausgesetzt werden," so Seitinger. Fiala-Köck betonte, dass der Erwerb eines Tieres mit Verantwortung verbunden sei, der sich der Halter nicht entziehen dürfe.
















