Faul versteht Gruber nicht
Nicht ganz verstehen kann Nationalratsabgeordneter und SPÖ-Bezirksparteivorsitzender Christian Faul die Aussagen seines schwarzen Pendants Erwin Gruber bezüglich des Weizklammtunnels.

Foto © AP
"Gruber hat genauso gut wie ich gewusst, dass der Weizklammtunnel nie gebaut wird", sagt Faul. Alle beteiligten Politiker hätten das gewusst, nur "haben sie einen Dodel gesucht, der sich aus dem Fenster lehnt und das sagt - und das war halt ich." Es sei schon lange bekannt gewesen, dass es für den Tunnel kein Geld gibt.
Kein gemeinsames Vorgehen.Faul bedauert, dass es beim Problem Weizklamm kein gemeinsames Vorgehen von ÖVP und SPÖ im Bezirk gegeben hat. "Dass es geht, haben wir bei der Umfahrung von Preding gezeigt", sagt Faul. "Hätte Gruber von Anfang an an Alternativen zum Tunnel gedacht, könne heute ein Ausbau der Weizklamm schon fertig sein. Wir hätten das während der Sperre der Weizklamm mitmachen können, Geld wäre aus dem Katastrophenfonds da gewesen", so Faul.
Gescheitert sei dies am Festhalten der ÖVP am Tunnelprojekt. "Da gab es Unterschriften-Aktionen, da musste Gruber mit", sagt Faul. Faul bestätigt, Umweltlandesrat Manfred Wegscheider habe anfangs gesagt, der Tunnel sei von einem Wasserschongebiet nicht betroffen. "Er hat sich belehren lassen durch das Gutachen", sagt Faul.












