Jugendliche fanden Granate
Gefährlicher Fund aus dem Zweiten Weltkrieg lag in einem Wald. Der Anrainer holte sofort die Polizei.
"Gott sei Dank, ist
dabei nichts passiert", betont
ein Beamter der Polizeiinspektion Weiz, die den Fall erhob.
Denn Burschen fanden beim
Spielen im Wald nicht nur eine
russische Eierhandgranate aus
dem Zweiten Weltkrieg sie hoben das Fundstück auch auf und
trugen es zum nächsten Wohnhaus. Dort stellte es sich rasch
heraus, dass die Granate noch
scharf war!
Verwittert. Ein 15-Jähriger aus Tannhausen war am Sonntag gemeinsam
mit spielenden Kindern in einem Waldstück nahe seines
Heimatortes unterwegs gewesen. Gegen 18.30 Uhr fanden die
Burschen dann im Erdreich die
stark verrostete und verwitterte
Eierhandgranate. Sie legten das
gefährliche Fundstück frei, hoben es auf "und haben sie mit
genommen", so der Polizist.
"Etwas, was man niemals tun
sollte."
Kriegsrelikt. Der Besitzer eines nahen
Wohnhauses, zu dem die Jugendlichen mit ihrem Fund gin
gen, erkannte gleich die Gefahr.
Er nahm den Burschen die
Handgranate ab und versperrte
sie sofort. Dann alarmierte er
die Polizei.
Die Beamten stellten
die Granate gleich sicher. Ein
Beamter vom Entminungsdienstes des Innenministeriums holte das Kriegsrelikt
schließlich ab und entsorgte es
fachgerecht.













