Länger offen, nicht mehr Umsatz
Modefachgeschäfte im Bezirk wollen Öffnungszeiten nicht ausdehnen.

Foto © ReutersNeue Regelung der Ladenöffnungszeiten
Während der Lebensmittelhandel im Bezirk seine Öffnungszeiten ausdehnt, hält man die neue Regelung in der Bekleidungsbranche für wenig sinnvoll. "Bei uns wird sich nicht viel ändern", meint Michaela Schramm von Kindermoden Waidacher am Voitsberger Hauptplatz und Spartensprecherin für den Bereich Handel im Bezirk. Einerseits würden die längeren Öffnungszeiten von den Kunden nicht genutzt, andererseits seien vor allem Kleinbetriebe beim Einsatz von Mitarbeitern beschränkt. Durchaus vorstellen kann sich Schramm aber einen Einkaufsabend pro Monat: "Es müssten aber auch genug Geschäftsleute hier in Voitsberg mitmachen."
Einmal im Monat macht Sinn. Ähnlich sieht das Adolf Erlbeck vom Modehaus Stölzle in Köflach und Mitglied der Köflacher Wirtschaftsplattform: "Einmal im Monat länger offen halten - das macht bei uns in der Bekleidungsbranche Sinn." Der Versuch einen Einkaufsabend pro Woche einzuführen wäre wenig erfolgreich gewesen. Und Erlbeck weiter: "Eine Preisschlacht ist für uns nicht denkbar, wir wollen vor allem mit unserem Kundenservice punkten."
Interessante Firmenpolitik. Eine interessante Firmenpolitik betreibt Kastner & Öhler in Bärnbach. Mit Öffnungszeiten von Montag bis Freitag von 8.30 bis 18.30 Uhr und Samstag von 8.30 bis 17 Uhr öffnet die Filiale in der Weststeiermark um eine halbe Stunde früher als das Stammhaus in Graz. "Das Einkaufszentrum sperrt um acht Uhr auf. Die meisten Kunden decken sich zuerst mit Lebensmitteln ein. Gleich anschließend kommen sie zu uns", argumentiert Hausleiter Erwin Breitegger.








