Spitalsstreit: Bezirksvolksbegehren startet
Für die Bürger und gegen eine Verschlechterung der Gesundheitsversorgung wird Voitsbergs Bürgermeister Ernst Meixner (SPÖ) in den kommenden Tagen mehrmals Flugzettel verteilen.

Foto © Weichselbraun/Suejtbild
Ab Samstag haben wahlpflichtige Bewohner des Bezirks nämlich eine Woche lang Zeit, das Bezirksvolksbegehren gegen die geplante Schließung der Gebärklinik am LKH-Voitsberg zu unterschreiben. 4690 Unterschriften fehlen auf die notwendigen 10.000, die zur Folge hätten, dass die Schließung noch einmal im Landtag diskutiert werden muss. An seiner Seite hat Meixner auch den ärztlichen Direktor des Krankenhauses Wolfgang Schellnegger, der die Entscheidung zur Schließung von Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP) in einem offenen Brief auf das Schärfste kritisiert.
Rauer Wind weht ihr auch aus dem benachbarten Bezirk Leibnitz entgegen. Wagnas Bürgermeister Peter Sunko (SPÖ) und Nationalratsabgeordneter Joseph Muchitsch (SPÖ) sind hier die Fahnenträger der Initiative "Sag Ja zum LKH". Die Geburtenstation wurde heuer bereits geschlossen. Jetzt fürchtet man, dass durch den Rückbau der Allgemeinen Chirurgie eine 24-Stunden-Versorgung nicht mehr gewährleistet werden könne.
Deshalb animiert man auch in Leibnitz die Menschen für das Bezirksvolksbegehren. 5861 Unterschriften fehlen noch. Bis einschließlich 17. November sind alle Gemeindeämter in Voitsberg und Leibnitz täglich zumindest einige Stunden zur Unterschriftenabgabe geöffnet.








