Gemeinsam Stadt finden
Am 19. September wird das erste steirische Stadtkernsymposium in Voitsberg abgehalten - mit hochkarätiger, internationaler Beteiligung.

Foto © Krusch Hans Erwin Draxler, Karl Petinger, Evelyne Oswald, Ernst Meixner, Bernd Osprian
Im Grunde geht es um ein Dreieck. Die Eckpunkte sind Gemeinde, Unternehmer und Immobilienbesitzer. "Und nur wenn diese drei gut kooperieren, kann Stadt wirklich stattfinden", versucht Hans Draxler vom Projekt Netz.Werk.Stadt das komplexe Thema der Stadtkernentwicklung einfach zu beschreiben.
Der Kernraum nähme in diesem Bereich eine Vorreiterrolle ein, betont Karl Petinger (SPÖ). Speziell in Voitsberg seien in den vergangenen Monaten viele Gespräche mit Hausbesitzern und Gewerbetreibenden geführt worden. "Wir haben versucht, zu vermitteln, dass wir ja alle an einer gemeinsamen Lösung interessiert sind", so Evelyne Oswald vom Voitsberger Stadtmarketing. Infolge des EPO Urban Projekts (der Schwerpunkt liegt hier in der Beratung von Hausbesitzern) habe man sich auch internationale Partner an Bord geholt, ergänzt Bernd Osprian, Stadtamtsdirektor von Bärnbach.
Hochkarätig besetzt
Deswegen sei es jetzt an der Zeit, einen Schritt weiterzugehen. Und dieser führt zum ersten steirischen Stadtkernsymposium, das am 19. September in Voitsberg stattfinden wird. Unter den Vortragenden findet sich neben Vertretern des Städtebunds und der Leopold Kohr Akademie auch Barbara Mulder-Bahovec von der europäischen Investitionsbank Luxemburg und Matthias Konrad, Bürgermeister von Leoben, der mit dem Leoben City Shopping ein Leuchtturmprojekt in Sachen Stadtentwicklung geschaffen hat.
Das Symposium soll dazu beitragen, Stadtentwicklung inhaltlich und thematisch voranzutreiben, aber auch dazu, um Vorurteile abzubauen. "Will man die Innenstädte erhalten, wird das einige Menschen auch etwas kosten", meint Bürgermeister Ernst Meixner. "Aber es geht nicht um Gemeinde kontra Wirtschaft. Geht es der Stadt gut, geht es auch der Wirtschaft gut. Und umgekehrt. Das muss in die Köpfe."








