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Zuletzt aktualisiert: 04.07.2012 um 20:16 UhrKommentare

Der Gemeinde geht jetzt ein Licht auf

In der Gemeinderatssitzung wurde Voitsberg erleuchtet. Neben einer Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED wurde auch eine intensivere Unterstützung des ASK beschlossen.

Werner Schmuck wird die Umrüstung auf LED-Leuchten mit den Stadtwerken betreuen

Foto © Heike KruschWerner Schmuck wird die Umrüstung auf LED-Leuchten mit den Stadtwerken betreuen

Eine gibt es schon. Seit einigen Wochen leuchtet die LED-Straßenlaterne am Voitsberger Hauptplatz zur Probe. Und weil sie sich bewährt hat, durfte sie am Dienstag auch in den Gemeinderat. Also nicht die Lampe selbst. Aber Vizebürgermeister Kurt Christof (SPÖ) und Werner Schmuck von den Stadtwerken präsentierten den Plan für die Umrüstung der Voitsberger Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. 90 Prozent der Leuchten im Stadtgebiet sollen dabei umgestellt werden. Die Investitionssumme von 900.000 Euro werden die Stadtwerke über Fremdkapital aufbringen. Die Energieeinsparung durch die Leuchten betrage immerhin 65 Prozent, so Schmuck. Und auch die Haltbarkeit sei ein klares Argument für die LEDs. "Unser bisheriges Leuchtmittel hat eine Haltbarkeitsdauer von zwei Jahren. Bei den LEDs sind zwölf Jahre garantiert." Diese Argumente überzeugten. Die Umrüstung wurde einstimmig beschlossen und wird noch heuer umgesetzt.

Tätigkeitsbericht

Ein weiteres Leuchtturmprojekt der Stadtgemeinde wurde angesprochen. Brigitte Koren, Obfrau des ASK Voitsberg, präsentierte einen Tätigkeitsbericht des Vereins. Da war von 40 ehrenamtlichen Helfern die Rede. Von 15.000 Euro pro Jahr, die allein für die Autobusse zu Auswärtsspielen bezahlt werden müssen. Von 180 Kindern, die in 12 Jugendmannschaften betreut werden und von einer Nachzahlung an Finanzamt und Gebietskrankenkasse, die ein Loch in die Vereinskasse reißt. 25.000 Euro stehen an, die der Verein aus eigener Kraft nicht zahlen kann. Da wolle im Sinne der Jugendförderung die Stadt einspringen, beschließt der Gemeinderat. Details werden im Stadtrat verhandelt.

Ebenso erhellend waren die Ausführungen von Roman Janisch, der einen Entwurf des neuen Flächenwidmungsplanes präsentierte. Auch dieser wurde einstimmig angenommen und zur Weiterbearbeitung freigegeben. Die Bürger werden über die Neuerungen rechtzeitig informiert.

Blieb am Rande der Sitzung nur ein Schatten über dem Saal - die geringe Beteiligung der Kernraum-Gemeinderäte an der vorangegangenen Kleinraumversammlung. 66 von 119 Gemeinderäten waren anwesend. Zu wenig für eine Beschlussfassung. Und zu wenig für Voitsbergs Bürgermeister Ernst Meixner, der jedoch nicht an Lob für seine Mannschaft sparte. Aus Voitsberg waren immerhin 25 von 31 Gemeinderäten gekommen (siehe auch Kommentar Seite 31).

HEIKE KRUSCH

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