"Im Vergleich zu anderen Regionen hatten wir Glück"
Die Feuerwehren hatten aufgrund der Unwetter viel zu tun. Dramatische Szenen blieben jedoch aus.
BEZIRK VOITSBERG. "Im Gegensatz zum Murtal gab es bei uns Gott sei Dank nur kleine Probleme", fasst Harald Nestler von der Feuerwehr in Edelschrott die Unwetter von Dienstag und Mittwoch zusammen. "Wir hatten lokale Straßenverunreinigungen und mussten kurzfristig absichern und absperren."
Auch in Mooskirchen wurde man von großen Schäden verschont, wie Philipp Müller von der Freiwilligen Feuerwehr berichtet. "Man kann eigentlich sagen, dass Mooskirchen inmitten des Gewitters ein Dorf in der Sonne war." Einen einzigen Unwettereinsatz hatten die Freiwilligen dann doch. "Aufgrund des Starkregens ist auf der Autobahn ein Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen", sagt Müller. "Der Fahrer wurde Gott sei Dank nur leicht verletzt."
Dramatischer gestaltete sich die Situation in Maria Lankowitz. Während Dienstag Nachmittag noch alles in ruhigen Bahnen verlief, hatten die Feuerwehrmänner in der Nacht auf Mittwoch alle Hände voll zu tun. "Unser Einsatz startete etwa um fünf Uhr früh", berichtet Kommandant Peter Jandl. "Der Lankowitzer Bach ist über die Ufer getreten, ein Keller wurde überflutet und es sind mehrere Muren im Bereich Puchberg, Kemetberg und Kirchberg abgegangen." Personen wurden auch hier nicht verletzt.
Der Einsatz (Straßensäuberung, vereinzeltes Auspumpen) hielt noch den ganzen Mittwoch Vormittag an. Trotz des Ärgers für die Betroffenen betont aber auch Jandl: "Im Vergleich zu anderen Regionen hatten wir Glück." HEIKE KRUSCH








