Leben für die Feuerwehr
Gustav Scherz, Vize-Landesbranddirektor, wird 65. Mit höchsten Ehren wurde er in den Ruhestand verabschiedet. Heute wird sein Nachfolger gewählt.

Foto © LFV/FinkGustav Scherz
50 Jahre seines Lebens hat Gustav Scherz der Feuerwehr gewidmet. Eine erfolgreiche Karriere, die nun gemäß Statuten zum 65. Geburtstag zu Ende geht. Am Wochenende wurde der stellvertretende Landesfeuerwehrkommandant und Bereichsfeuerwehrkommandant von Voitsberg, der "stolz auf den gemeinsamen Weg zurückblickt", offiziell verabschiedet.
Für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen bekam der am 11. August 1947 geborene Voitsberger die höchste Auszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes - das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande. Scherz "war und ist Funktionär aus Leidenschaft, dem stets anzumerken ist, dass er seinen überaus wichtigen Aufgaben und Verpflichtungen aus Überzeugung nachgeht", so Landesbranddirektor Albert Kern.
Mit 16 Jahren trat er 1963 der FF Kainach bei, fünf Jahre später wechselte er zur FF Köflach. Rasant erklomm Scherz die Karriereleiter. Die erste Sprosse für den Fernmeldetechniker führte zum Amt des Bezirksfunkbeauftragten (1977). Er wurde Feuerwehr- und Abschnittskommandant, ehe er 2006 zum Vize-Landesbranddirektor gewählt wurde. Zudem engagierte sich der Ehemann und Vater zweier Töchter als Vizebürgermeister der Stadt Köflach und Bezirkschef der Volkshilfe. Bis sein Nachfolger, der heute gewählt wird, vom Land bestätigt wird, bleibt Scherz im Amt.










