Samuel Eisl: Ein kleiner, großer Rekordhalter
Mit 5460 Gramm Geburtsgewicht überraschte Samuel im Landeskrankenhaus Voitsberg. Für das Guinnessbuch der Rekorde reicht es nicht. Das dort verzeichnete größte Baby der Welt wurde mit 10,8 Kilogramm 1879 in den USA geboren.

Foto © KK Samuel, Papa Christopher Schmid und Mama Petra Eisl sind zufrieden
Gerade einmal ein paar Tage alt und schon ein "großer" Star. Samuel Eisl kam am 10. Mai im Landeskrankenhaus (LKH) Voitsberg zur Welt und verblüffte mit seiner Größe und Gewicht nicht nur Mama und Papa. "Das Durchschnittsgewicht bei Neugeborenen liegt zwischen 3500 und 3700 Gramm", erklärt Wolfgang Grinschgl vom LKH Voitsberg. Bei der Größe könne man von durchschnittlich 52 bis 54 Zentimetern ausgehen. Doch diese Durchschnittszahlen sind Samuel herzlich egal. Er brachte stolze 5460 Gramm auf die Waage und ist mit 61 Zentimetern ein "kleiner Riese". Die außergewöhnlichen Maße kann sich Grinschgl nicht erklären: "Unser Verdacht auf Zucker hat sich nämlich weder bei Mutter noch Sohn bestätigt. Beide erfreuen sich bester Gesundheit."
Am Mittwoch durfte die frischgebackene Mama, Petra Eisl, mit Samuel das Krankenhaus verlassen. "Mir geht es ausgezeichnet", freut sie sich. "Ich bekomme ja auch beste Unterstützung von meinem Lebensgefährten, Christopher Schmid." Und über Samuel könne sie sich auch nicht beschweren. "Er isst ganz normal und schläft sehr brav."
Auf die Größe angesprochen, meint Eisl: "Da ich selbst ein großes Baby war, haben wir damit gerechnet, dass Samuel größer als der Durchschnitt sein wird. Aber so einen Brocken haben wir nicht erwartet."
Für das Guinnessbuch der Rekorde reicht es nicht ganz. Das dort verzeichnete größte Baby der Welt wurde mit 10,8 Kilogramm 1879 in den USA geboren. Einer der größten Kleinen Österreichs ist er aber auf jeden Fall.
Zukunft der Gebärstation
Wie es mit der Gebärstation im LKH Voitsberg selbst weitergehen wird, ist indes noch unklar. Vonseiten des Landes ist eine Schließung fixiert. Im Bürgermeisteramt arbeitet man an einem Initiativantrag. Momentan liegt dieser noch in der Rechtsabteilung, demnächst soll er in allen Gemeinden zur Unterschrift aufgelegt werden.








