Der Dreck muss weg
In dieser Woche wird Maria Lankowitz zum Glänzen gebracht. Beim Frühjahrsputz fanden Fachschüler sogar ein ganzes Bett im Wald.
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Die Vögel zwitschern, die Luft stinkt. Der Geruch ist schwer zu definieren. Es dürfte eine Mischung aus abgelaufenen Joghurtresten, Bier und Zigarettenstummeln sein. Diese Ingredienzien befinden sich jedenfalls im Müllsack, den vier Schülerinnen der Fachschule Maria Lankowitz soeben abgestellt haben. Hundert Säcke werden bis zum Ende der Woche gefüllt sein.
Offiziell ruft das Land Steiermark mit seiner Aktion "Der große steirische Frühjahrsputz" erst zwischen 16. und 21. April zum Abfallsammeln. Das ist dem Maria Lankowitzer Vizebürgermeister Arnold Schreiner (SPÖ) aber zu spät: "Das Wetter und die aufblühende Natur locken jetzt schon ins Freie. Da soll es sauber sein." Deshalb packten in der Voitsberger Gemeinde schon am Samstag zahlreiche Helfer der örtlichen Feuerwehren, Fußballvereine, der Justizanstalt und der Gemeinde mit an. Von Volks-, Fachschülern und den Kinderfreunden bekommen die Wiesen und Straßenränder rund um den Freizeitpark Piberstein jetzt den letzten Feinschliff. Huber Scheer, Chef der Freizeitinsel Piberstein spendiert ihnen dafür Freikarten.
Sorgloser Umgang
Die vier Schülerinnen haben den stinkenden Müllsack inzwischen durch einen neuen ersetzt. Statt im Turnunterricht über den Bock zu springen, hüpfen sie von einem Zuckerlpapierl zum nächsten. Begeisterung kommt dabei zwar nicht auf - der gefundene Monitor, die Packung Grillwürstl oder das in einem Waldstück abgestellte Bett sorgen dann aber doch für erstaunte Blicke. Für Fachschuldirektorin Margit Langmann ein Indiz, dass der sorglose Umgang mit Müll nicht nur Jugendliche betrifft.











