Des Kaplans Kamelritt
Mit 70 Mitgliedern des Pfarrverbands Voitsberg, Edelschrott und St. Martin am Wöllmißberg reiste Martin Trummler nach Israel.

Foto © PrivatMatrin Trummler am Kamel
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Und wenn gleich 71 verreisen, "dann gibt es besonders viel Positives zu berichten", blickt Kaplan Martin Trummler vom Pfarrverband Voitsberg, Edelschrott und St. Martin am Wöllmißberg auf eine spannende Woche gemeinsam mit Pfarrmitgliedern in Israel zurück. "Begonnen hat nämlich alles mit einem Riesenschreck", erzählt er. Mit der verzweifelten Suche nach dem Shuttleservice am Flughafen. "Mir wurde gesagt, dass wir abgeholt werden." Erst nach langem Suchen fand man einen Fahrer mit dem Schild "Mag. Martin" - "alles hätte ich erwartet, aber danach habe ich nicht gesucht", lacht Trummler. Dass dann auch die beiden Reisebusse mit St. Martin beschriftet waren, konnte die Gruppe nicht mehr aus der Bahn werfen.
Geburtstagskind
Und irgendwie stand der Kaplan nicht nur als Namensgeber und Reiseleiter im Mittelpunkt. Er hat auch seinen Geburtstag in Israel gefeiert und wurde von der Reisegruppe mit einem Kamelritt beschenkt. "Erstens habe ich Angst vor Tieren. Und zweitens auch noch Höhenangst", waren die Stunden am Rücken des Wüstenschiffs seine schwersten. "Denn sonst verlief die Reise trotz der großen Teilnehmerzahl reibungslos."
Am dichten Programm: Akko, Haifa, der Berg Karmel, Caesarea, der See Genezareth, Nazareth sowie Jerusalem und auch Betlehem. Unterwegs trafen sich die Weststeirer auch mit Weihbischof Franz Lackner, der zur gleichen Zeit mit einer Jugendgruppe durch Israel reiste. Für Trummler war die Woche ein voller Erfolg. Wiederholung nicht ausgeschlossen. Das nächste Reiseziel: vielleicht Lourdes.








