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    Zuletzt aktualisiert: 13.02.2012 um 11:52 UhrKommentare

    Feinstaub: Jahresgrenzwert in Graz bereits überschritten

    Bereits Mitte Februar hat Graz das Kontingent an Feinstaub-Tagen für das ganze Jahr 2012 überschritten. FPÖ-Landesrat Kurzmann bleibt aber weiter beim Nein zur Umweltzone.

    Foto © David Bauer/Sujet

    27 aus 44 - das ist die Feinstaub-Formel für Graz. Von den bisherigen 44 Tagen im Jahr 2012 wurde in Graz an 27 der Feinstaub-Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten. Damit ist das Kontingent für das gesamte Jahr bereits aufgebraucht: Die EU erlaubt 25 Tage pro Jahr.

    Dank dieses Zustandes wird in Graz wieder der Ruf nach einer Umweltzone laut. Nicht zuletzt von Bürgermeister Siegfried Nagl, der das Thema ja bei seiner Volksbefragung abfragen ließ - und auf eine Zustimmung von 59 Prozent gekommen ist. "Ich werde alles versuchen, diesem Wunsch der Grazer zum Durchbruch zu verhelfen", so Nagl. Und, in Richtung Umweltlandesrat Gerhard Kurzmann: "Wer Autobahn-Vignetten verteilt und Fahrradkurse für Kinder streicht, um Feinstaub zu bekämpfen, der muss politisch noch viel lernen."

    Kurzmann kontert: "Ich habe dieser unsozialen Maßnahme einer Umweltzone von Beginn an eine klare Absage erteilt. Daran wird sich nichts ändern." Er schaue nicht auf Umfragen, vielmehr verlasse er sich auf Studien: "Laut Joanneum Research kostet die Umweltzone 1500 Arbeitsplätze in der Innenstadt."

    Vizebürgermeisterin Lisa Rücker bringt wieder Fahrverbote ins Spiel, ähnlich wie in den 1970er-Jahren während der Öl-Krise: An geraden Tagen fahren Autos mit geraden Kennzeichen, an ungeraden jene mit ungeraden. "Das würde einen Anreiz bieten, ein neues Mobilitätsverhalten auszuprobieren", so Rücker. Diese Fahrverbote sollen als Akutmaßnahme bei Überschreitungen gelten und die dauerhafte Umweltzone ergänzen.

    Dicke Luft

    Der Haken bei den schwarz-grünen Ideen: Die Stadt selbst kann das nicht einführen, sondern ist auf das Land angewiesen. Und zwischen den beiden herrscht dicke Luft. Nagl: "In allen Bereichen, in denen wir das Land brauchen, hat sich seit Kurzmann alles nur zum Schlechteren verändert." Der Bürgermeister spricht damit auch den schleppenden Ausbau der Fernwärmeleitung an. Hier bremse die landeseigene Energie Steiermark.

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